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„Europa braucht nicht nur leistungsfähige Software, sondern auch die Hardwarekompetenz, auf der sie sicher betrieben werden kann.
Digitale Souveränität beginnt dort, wo Entwicklung, Verantwortung und Support in Europa bleiben.“
Christoph Maier, CSO Thomas-Krenn.AG
Europa befindet sich mitten in einer tiefgreifenden digitalen Transformation. Anwendungen, Datenplattformen und Künstliche Intelligenz bestimmen zunehmend die Wertschöpfung von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen.
Doch jede digitale Anwendung basiert auf einem Fundament: der Hardware.
Sie ist die Grundlage, auf der Software zuverlässig, sicher und leistungsfähig betrieben werden kann. Wer dieses Fundament kontrolliert, schafft die Voraussetzung für Sicherheit, Compliance und langfristige Unabhängigkeit.
Damit rückt eine entscheidende Frage in den Fokus:
Digitale Souveränität bedeutet dabei nicht, jede einzelne Komponente selbst zu produzieren. Sie entsteht durch Architektur, Integration, Transparenz und Verantwortung.
Seit 2002 entwickelt die Thomas-Krenn.AG individuell konfigurierte Server- und Storage-Systeme nach dem Build-to-Order-Prinzip – gefertigt, getestet und verantwortet in Deutschland.
Diese Aussage ist richtig – greift jedoch zu kurz.
Keine europäische Industrie fertigt heute sämtliche Halbleiter vollständig selbst. Entscheidend ist deshalb nicht die Herkunft jeder einzelnen Komponente, sondern die Kontrolle über das Gesamtsystem.
Die eigentlichen Fragen lauten:
Digitale Souveränität entsteht auf Systemebene – nicht auf Chip-Ebene.
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Alle Systemarchitekturen werden in Freyung entwickelt und verantwortet.
Wir entscheiden über Komponenten, Firmware, BIOS-Konfigurationen und Systemdesign – individuell auf die Anforderungen unserer Kunden abgestimmt.
Dabei setzen wir konsequent auf offene Standards. Unsere Systeme bleiben anpassbar, nachvollziehbar und flexibel erweiterbar. So vermeiden Kunden proprietäre Abhängigkeiten und behalten langfristig die Kontrolle über ihre Infrastruktur.
Digitale Souveränität bedeutet auch: kein Vendor Lock-in.
Die physische Integration, Konfiguration und das Testing erfolgen vollständig in unserem Werk in Freyung.
Jedes System wird geprüft, validiert und erst nach standardisierten Tests ausgeliefert.
Unsere zertifizierten Prozesse nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 27001 stellen sicher, dass Qualität nicht dem Zufall überlassen wird, sondern jederzeit nachvollziehbar kontrolliert werden kann.
Digitale Souveränität lebt von Transparenz.
Unsere Lieferketten sind nachvollziehbar und dokumentierbar. Auf Wunsch stellen wir vollständige Stücklisten und Herkunftsnachweise bereit – ein entscheidender Vorteil für regulierte Branchen und Betreiber kritischer Infrastrukturen.
Transparenz endet für uns jedoch nicht bei der Hardware.
Wo immer sinnvoll, unterstützen wir offene Standards und Open-Source-Technologien. Denn nur offene Systeme ermöglichen langfristige Nachvollziehbarkeit, Anpassbarkeit und Unabhängigkeit.
Ein weiterer Bestandteil dieses Verständnisses ist das Thomas-Krenn-Wiki. Seit vielen Jahren stellen wir dort technisches Know-how, Installationsanleitungen, Konfigurationshilfen und Best Practices frei zur Verfügung. So fördern wir Wissenstransfer, schaffen Transparenz und unterstützen Administratoren dabei, ihre Systeme selbstbestimmt zu betreiben und weiterzuentwickeln.
Support, Gewährleistung und Haftung sind vollständig in Europa verankert.
Unsere Ansprechpartner sitzen in Deutschland – ohne externe Callcenter und ohne unklare Zuständigkeiten.
Systeme werden so konfiguriert, dass Datenflüsse ausschließlich entsprechend den Anforderungen unserer Kunden erfolgen.
Digitale Souveränität endet nicht mit der Auslieferung eines Servers. Sie bedeutet, langfristig Verantwortung für den sicheren Betrieb zu übernehmen.
Digitale Souveränität bedeutet auch wirtschaftliche Verantwortung. Deshalb investieren wir bewusst in den Standort Deutschland – trotz höherer Produktionskosten.
Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen bleiben dort, wo sie entstehen. Gleichzeitig ermöglicht die räumliche Nähe zwischen Entwicklung, Produktion und Support eine Qualitätskontrolle, die sich nicht auslagern lässt.
Unser Support wird durch eigenes Fachpersonal gewährleistet – persönlich, direkt und mit hoher technischer Kompetenz. Service verstehen wir nicht als Zusatzleistung, sondern als festen Bestandteil unseres Qualitätsversprechens.
Wir kontrollieren nicht die globale Halbleiterproduktion – das tut derzeit niemand in Europa.
Aber wir kontrollieren das Entscheidende:
die Systemarchitektur,
die Integration,
die Qualität,
die Dokumentation,
den Support
und den gesamten Lebenszyklus.

ITE – Verein für IT aus Europa
Digitale Souveränität entsteht nicht isoliert, sondern durch Zusammenarbeit. Deshalb engagiert sich Thomas-Krenn.AG im ITE – einem Netzwerk aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand. Ziel ist mehr Transparenz über Herkunft, Wertschöpfung und Sicherheitsstandards europäischer IT. Denn echte Souveränität entsteht dort, wo Vergleichbarkeit und Klarheit geschaffen werden.
Entwicklung und Systemarchitektur in Freyung (Bayern)
Fertigung, Integration und Qualitätssicherung im eigenen Werk
Offene Standards statt Vendor Lock-in
Transparente Lieferketten und nachvollziehbare Dokumentation
Open-Source-Kompetenz und frei verfügbares technisches Wissen
Support, Haftung und Verantwortung nach deutschem und europäischem Recht
Persönliche Betreuung durch eigenes Fachpersonal
Unsere Systeme unterstützen Unternehmen bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen, unter anderem:
NIS2-konforme Lieferkettentransparenz
BSI-nahe Sicherheits- und Architekturprinzipien
DSGVO-konforme System- und Datenarchitekturen
Zertifizierte Prozesse nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 27001
Europa braucht keine vollständige technologische Autarkie. Europa braucht Unternehmen, die Verantwortung übernehmen – für Architektur, Qualität, Transparenz, offene Standards und langfristigen Support. Digitale Transformation beginnt nicht in der Cloud. Sie beginnt auf einem stabilen Fundament. Dieses Fundament ist die Hardware.
Wer heute in eine souveräne IT-Infrastruktur investiert, schafft die Grundlage für Sicherheit, Innovationsfähigkeit und digitale Selbstbestimmung von morgen.
Das ist unser Verständnis von „Made in Germany“. Und unser Beitrag zu digitaler Souveränität in Europa.
Ob individuelle Server- und Storage-Systeme, Beratung zu NIS2 und Lieferkettentransparenz oder Projekte für kritische Infrastrukturen: Wir begleiten Sie über den gesamten Lebenszyklus Ihrer Systeme hinweg – persönlich, direkt und verlässlich.
Von der ersten Beratung bis zum laufenden Betrieb steht Ihnen ein fester Ansprechpartner zur Seite. Auch direkt bei Ihnen vor Ort.