NAS – Network Attached Storage

Network Storage Server für Unternehmen –
NAS-Systeme im Überblick

Zentraler Speicher für Ihr Firmennetzwerk – individuell konfiguriert und in Deutschland gefertigt.

Ein Network Storage Server bündelt die Daten Ihres Unternehmens an einer zentralen Stelle und macht sie für alle berechtigten Mitarbeiter über das vorhandene Ethernet-Netzwerk gleichzeitig zugänglich. RAID-Verbünde schützen Ihre Daten vor einzelnen Festplattenausfällen, während granulare Zugriffsrechte regeln, wer welche Inhalte einsehen darf. Bei Thomas-Krenn konfigurieren Sie Ihr NAS-System individuell und profitieren von persönlicher Beratung sowie in Deutschland gefertigter Hardware. Als langjähriger Partner von Synology und als Platinum-Partner von Open-E begleiten wir Sie von der ersten Bedarfsanalyse bis zur fertig installierten Hardware.

Diese NAS-Speicher sind bei uns erhältlich

Insbesondere Administratoren und Fachkräfte, die große Datenmengen verwalten, finden in NAS-Speichern von Thomas-Krenn eine Lösung für standortabhängige Datenspeicherung und -verwaltung. Damit gelingen schnelle Zugriffe auf Informationen sowie die Speicherung und Archivierung von Daten. Thomas-Krenn bietet Ihnen eine breite Auswahl an NAS-Systemen verschiedener Marken sowie Expertise für unterschiedliche Bedürfnisse.

Synology Produkte

Synology DS725+ NAS
  • NAS
  • 48 TB SATA/SSD/HDD
  • 2 x Datenträger
  • skalierbar auf bis zu 7 x HDD(s)
  • AMD Ryzen R1600 (2-Cores 2,6 GHz)
  • bis zu 32 GB RAM
ab745
statt885
Synology DS925+ NAS
  • NAS
  • 96 TB SATA/SSD/HDD
  • 4 x Datenträger
  • skalierbar auf bis zu 9 x HDD(s)
  • AMD Ryzen V1500B (4-Cores 2,2GHz)
  • Bis zu 32 GB RAM
ab795
statt945
Synology DS1825+ NAS
  • NAS
  • 192 TB SATA/SSD/HDD
  • 8 x Datenträger
  • skalierbar auf bis zu 18 x HDD(s)
  • AMD Ryzen V1500B (4-Cores 2,2GHz)
  • bis zu 32 GB RAM
ab1.385
statt1.639
Synology RS1221RP+ NAS
  • NAS 
  • 192 TB SATA/SSD/HDD
  • 8 x Datenträger 
  • skalierbar auf bis zu 12 x HDD(s)
  • AMD Ryzen V-Series V1000 (4-Cores 2,2 GHz)
  • bis zu 32 GB RAM
ab1.729
statt2.055
NEW
Synology RS2423RP+II NAS
  • NAS
  • 288 SATA/SSD/HDD
  • 12 x Datenträger
  • skalierbar auf bis zu 24 x HDD(s)
  • AMD Ryzen V-Series V1780B (4-Cores 3,35 GHz)
  • bis zu 32 GB RAM
ab2.779
statt3.299
NEW
Synology RS4826xs+ NAS
  • NAS

  • 288 SATA/SSD/HDD
  • 12 x Datenträger
  • skalierbar auf bis zu 48 x HDD(s)
  • Intel Xeon D-1739 (8-Cores 3,0 GHz)
  • bis zu 96 GB RAM

     

     

     

ab5.165
statt6.135
Synology SA3410 NAS
  • NAS
  • 288 TB SATA/SAS3/SSD/HDD
  • 12 x Datenträger
  • skalierbar auf bis zu 96 x HDD(s)
  • Intel Xeon D-1541 (8-Cores 2,1 GHz)
  • bis zu 128 GB RAM
ab6.659
statt7.909
Synology SA3400D NAS
  • NAS
  • Aktiv/Passiv - Dual Controller-System
  • 240 TB SATA/SAS3/SSD/HDD
  • 12 x Datenträger
  • skalierbar auf bis zu 36 x HDD(s)
  • Intel Xeon D-1541 (8-Cores 2,1 GHz)
  • bis zu 128 GB RAM
ab10.379
statt12.325
Synology UC3400 SAN
Volle Zertifizierung für VMware, vSphere, Microsoft Hyper-V, Citrix XenServer und OpenStack
  • SAN
  • Zwei Controller-Knoten in einer Aktiv-Aktiv-Konfiguration
  • 240 TB SATA/SAS3/SSD/HDD
  • 12 Datenträger
  • skalierbar auf bis zu 36 x HDD(s)
  • Intel Xeon D-1541 (8-Cores 2,1 GHz) (pro Controller)
  • bis zu 64 GB RAM (pro Controller)
ab8.765
statt10.409
Synology HD6500 NAS
  • NAS
  • 1,2 PB SATA/SAS3/SSD/HDD
  • 60 x Datenträger
  • skalierbar auf bis zu 300x HDD(s)
  • Dual CPU Architektur (2x Intel Xeon Silver 4210R)
  • bis zu 512 GB RAM
ab18.529
statt22.005
NEW
Synology RX1225RP JBOD
  • JBOD für RS4826xs+
  • 288 TB SATA/SSD/HDD
ab1.985
statt2.355
NEW
Synology PAS7700 SAN
  • SAN
  • Zwei Controller-Knoten in einer Aktiv-Aktiv-Konfiguration
  • 368,64 TB U.3 NVMe SSD
  • 48 Datenträger
  • skalierbar auf bis zu 216 x U.3 NVMe SSD(s)
  • AMD EPYC 7443P (24-Cores, 2,85 GHz) (pro Controller)
  • bis zu 1024 GB RAM (pro Controller)
ab64.895
statt77.065
NEW
Synology PAX224 JBOD
  • JBOD für PAS7700
  • 184,92 TB U.3 NVMe SSD
ab6.489
statt7.705

Alle Preise sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sie richten sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen.

 

OSS TrueNAS Produkte

OSS Basic
Highlights
AMD EPYC 9005, DDR5 RDIMM, bis zu 8x SAS/SATA/NVMe
Aufrüstbar bis zu:
  • 1 x AMD EPYC 9004 (Genoa)
  • AMD EPYC 9005 (Turin)
  • CPU-Cores: 8-16
  • 256GB RAM
  • 8x Datenträger
  • max. 122.88 TB
  • 2x 10Gbit/s LAN (RJ45)
  • 4 Zusatzkarten
  • red. NT
Preis inkl. 1x AMD EPYC 9015 und 16 GB RAM
ab3.859
OSS Office
Highlights
Extrem kleiner, leistungsstarker LowNoise-Büroserver mit Hot-Swap-HDDs
Aufrüstbar bis zu:
  • 1x Xeon E-2400 (Raptor Lake-E)
  • CPU-Cores: 2-6
  • 64GB RAM
  • 4x Datenträger
  • max. 96 TB
  • 1 Zusatzkarten
Preis inkl. Intel Pentium G7400 und 16 GB RAM
ab2.015
OSS Capacity
Highlights
Intel Scalable Plattform der 4. Generation (Intel Xeon Silber/Gold/Platinum CPUs)
Aufrüstbar bis zu:
  • 1 x Intel Xeon Scalable 4th/5th Gen (Sapphire/Emerald Rapids)
  • CPU-Cores: 8-16
  • 128GB RAM
  • 36x Datenträger
  • max. 552.96 TB
  • 6 Zusatzkarten
  • red. NT
Preis inkl. 1x Intel Xeon Silver 4410Y und 16 GB RAM
ab5.989
OSS Performance
Highlights
AMD EPYC 9004/9005, bis zu 10x Hot-Swap NVMe Datenträger
  • Optimiert für:

    • TrueNAS Community Edition

  • Inklusive:

    • 1x 240 GB SSD Boot-Drive
    • 1x AMD EPYC 9015 (aufrüstbar)
    • 128 GB RAM (aufrüstbar)

  • Aufrüstbar:

    • 12x Datenträger
    • 2x LP/ HL Zusatzkarte
ab9.955
OSS Performance Plus
Highlights
AMD EPYC 9004/9005 CPU, große NVMe-Dichte (2,5") auf 2HE
Aufrüstbar bis zu:
  • 2 x AMD EPYC 9004 (Genoa)
  • AMD EPYC 9005 (Turin)
  • CPU-Cores: 8-16
  • 384GB RAM
  • 24x Datenträger
  • max. 368.64 TB
  • 4 Zusatzkarten
  • red. NT
Preis inkl. 1x AMD EPYC 9015 und 16 GB RAM
ab9.395

Alle Preise sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sie richten sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen.

 

Open-E Produkte

Open-E RA1208
Highlights
AMD EPYC 9005, DDR5 RDIMM, bis zu 8x SAS/SATA/NVMe
Aufrüstbar bis zu:
  • 1 x AMD EPYC 9004 (Genoa)
  • AMD EPYC 9005 (Turin)
  • CPU-Cores: 8-16
  • 256GB RAM
  • 8x Datenträger
  • max. 122.88 TB
  • 2x 10Gbit/s LAN (RJ45)
  • 4 Zusatzkarten
  • red. NT
Preis inkl. 1x AMD EPYC 9015 und 16 GB RAM
ab3.959
Open-E RA1112 (All-NVMe)
Highlights
AMD EPYC 9004/9005, bis zu 10x Hot-Swap NVMe Datenträger
  • Optimiert für:

    • Open-E JovianDSS

  • Inklusive:

    • 1x 240 GB SSD Boot-Drive
    • 1x AMD EPYC 9015 (aufrüstbar)
    • 128 GB RAM (aufrüstbar)

  • Aufrüstbar:

    • 12x Datenträger
    • 2x LP/ HL Zusatzkarte
ab10.009
Open-E RI1436
Highlights
Intel Scalable Plattform der 4. Generation (Intel Xeon Silber/Gold/Platinum CPUs)
Aufrüstbar bis zu:
  • 1 x Intel Xeon Scalable 4th/5th Gen (Sapphire/Emerald Rapids)
  • CPU-Cores: 8-16
  • 64GB RAM
  • 36x Datenträger
  • max. 552.96 TB
  • 6 Zusatzkarten
  • red. NT
Preis inkl. 1x Intel Xeon Silver 4410Y und 16 GB RAM
ab6.039
Open-E RA2224 (All-NVMe)
Highlights
AMD EPYC 9004/9005 CPU, große NVMe-Dichte (2,5") auf 2HE
Aufrüstbar bis zu:
  • 2 x AMD EPYC 9004 (Genoa)
  • AMD EPYC 9005 (Turin)
  • CPU-Cores: 8-16
  • 384GB RAM
  • 24x Datenträger
  • max. 368.64 TB
  • 4 Zusatzkarten
  • red. NT
Preis inkl. 1x AMD EPYC 9015 und 16 GB RAM
ab9.395

Alle Preise sind Nettopreise und verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sie richten sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts und an öffentlich-rechtliche Sondervermögen.

 

Was ist ein Network Storage Server? NAS einfach erklärt

Hinter den Begriffen Network Attached Storage und Network Storage Server steht dasselbe Konzept: ein eigenständiges Speichersystem mit eigenem Betriebssystem, das per Ethernet ans Netzwerk angeschlossen wird und mehreren Nutzern einen zentralisierten Datenzugriff ermöglicht. Anders als ein klassischer Fileserver, dessen Hauptaufgabe die Bereitstellung von Anwendungen ist, übernimmt ein NAS primär Speicher- und Datenmanagement-Aufgaben und arbeitet entsprechend ressourcenschonend. Der Zugriff erfolgt dateibasiert über etablierte Protokolle, die Verwaltung läuft über eine intuitive Weboberfläche. So lässt sich ein solches System auch ohne tiefgreifendes Speicher-Know-how in Betrieb nehmen und in den Arbeitsalltag integrieren.

  • Zentrale Datenablage im Netzwerk: Alle Mitarbeitenden greifen über LAN oder WLAN auf einen gemeinsamen Speicherpool zu. Standardprotokolle wie SMB/CIFS für Windows, NFS für Linux und Unix sowie AFP für macOS werden parallel unterstützt. Über eine Anbindung zum Active Directory lässt sich die Benutzerverwaltung zentral organisieren.
  • Datensicherheit durch RAID: Konfigurierbare RAID-Level wie RAID 1, 5, 6 oder 10 schützen vor dem Ausfall einzelner Festplatten. Hot-Swap-fähige Drive-Bays ermöglichen den Austausch defekter Laufwerke im laufenden Betrieb. Ergänzend sorgen Snapshots und Replikationen für zusätzliche Sicherungsebenen.

  • Vielfältige Anwendungsfälle: Ein einziges System fungiert wahlweise als Dateiserver, zentrales Backup-Ziel, Virtualisierungs-Storage über iSCSI, Speicher für Videoüberwachungsdaten, private Cloud oder Container-Plattform und bündelt damit Dienste, die früher auf mehrere Geräten verteilt waren.
  • Skalierbar von KMU bis Enterprise: Vom kompakten 2-Bay-Desktop-NAS für kleine Teams bis zum Rackmount-System mit 24 und mehr Bays sowie 10-GbE- oder 25-GbE-Anbindung für größere Unternehmen lässt sich jedes NAS-System bedarfsgerecht konfigurieren. JBOD-Erweiterungen verlängern die Lebensdauer Ihrer Investition, indem Speicher jederzeit nachträglich ergänzt werden kann.

NAS, SAN oder JBOD? Storage-Lösungen im Vergleich

Im Storage-Umfeld begegnen Ihnen regelmäßig drei Begriffe, die zwar verwandt, aber technisch klar voneinander abgegrenzt sind: NAS, SAN und JBOD. Welche Lösung sich für Ihre Anforderungen eignet, hängt von der Art des Datenzugriffs, der benötigten Performance und der vorhandenen Netzwerk-Infrastruktur ab. Die folgende Übersicht stellt die drei Konzepte gegenüber und hilft bei der Einordnung.

 

Merkmal NAS (Network Attached Storage)

SAN (Storage Area Network)

JBOD (Just a Bunch of Disks)

Zugriffsart

Datei-Ebene (SMB, NFS)

Block-Ebene (iSCSI, FC)

Direkt am Host (SAS)

Eigenes Betriebssystem

Ja (z. B. Synology DSM)

Ja (Storage-OS)

Nein

Netzwerk

Standard-LAN / 10 GbE

Dediziertes SAN / Fibre Channel

Direktanbindung an Server

Multi-User-Zugriff

Ja, granular über ACL

Ja (über Server)

Eingeschränkt

Typischer Einsatz

Fileserver, Backup, Cloud

Datenbanken, VM-Cluster

Kapazitätserweiterung

Während sich NAS-Server durch ihre unkomplizierte Einbindung ins bestehende Netzwerk auszeichnen, kommen SAN-Storage-Lösungen von Thomas-Krenn vor allem dann zum Einsatz, wenn besonders niedrige Latenzen und hohe IOPS-Raten gefordert sind. JBOD-Systeme sind keine eigenständigen Speichersysteme, sondern dienen ausschließlich der Kapazitätserweiterung bereits vorhandener Umgebungen. Einen Überblick über alle verfügbaren Bauformen und Hersteller finden Sie im Storage-Sortiment von Thomas-Krenn.

NAS kaufen – die wichtigsten Auswahlkriterien

Wer ein NAS-System für sein Unternehmen kaufen möchte, steht vor einer Reihe konkreter Entscheidungen rund um Kapazität, Performance und Anbindung. Welches System das richtige ist, ergibt sich aus dem geplanten Einsatzzweck, den aktuellen Datenmengen und dem erwarteten Wachstum der kommenden Jahre. Wenn Sie diese Eckdaten noch nicht eindeutig festgelegt haben, unterstützt Sie unser Presales-Team gerne mit einer kostenlosen Beratung zu passenden NAS-Servern und Konfigurationen.

  • Speicherbedarf und Anzahl der Drive-Bays: Als Faustregel hat sich bewährt, den aktuellen Bedarf für einen Planungshorizont von drei bis fünf Jahren zu verdoppeln. Für kleine Teams sind 2 bis 4 Bays ausreichend, mittlere Workloads laufen komfortabel auf Systemen mit 8 bis 12 Bays, und ab 16 Bays sprechen wir von Enterprise-Szenarien. Eine Mischung aus HDDs für Kapazität sowie SSDs oder NVMe-Modulen als Cache lohnt sich überall dort, wo häufige Lese- und Schreibzugriffe beschleunigt werden sollen.
  • Erweiterbarkeit und Skalierbarkeit: Klären Sie bereits beim Kauf, ob sich das System später per JBOD ergänzen lässt und wie viele zusätzliche Einheiten unterstützt werden. Hot-Swap-fähige Drive-Bays sind im Unternehmensumfeld faktisch ein Muss, da der laufende Betrieb beim Tausch defekter Laufwerke nicht unterbrochen wird. Auch die Frage nach der maximalen Anzahl an Snapshots, Volumes und Shares gehört zu einer fundierten Vorauswahl.
  • CPU und Arbeitsspeicher: Für die reine Dateifreigabe reicht ein moderner 4-Kern-Prozessor in vielen Fällen aus. Sobald Virtualisierung, Datenbanken oder umfangreiche Snapshots auf einem ZFS-Pool ins Spiel kommen, sollten 8 oder mehr CPU-Kerne sowie mindestens 32 GB ECC-RAM eingeplant werden. Bei besonders speicherintensiven Workloads wie Deduplikation oder großen Block-Pools ist ein Arbeitsspeicher von mindestens 64 GB sinnvoll.
  • Netzwerk-Anbindung: Für kleine Teams mit überschaubarem Datenvolumen genügt eine Standard-1-GbE-Verbindung. Sobald mehr als zehn Nutzer parallel zugreifen, regelmäßig 4K-Videomaterial bearbeitet wird oder das NAS als Backup-Ziel hoher Datenmengen dient, empfiehlt sich der Schritt auf 10 GbE oder 25 GbE. Über Link Aggregation lassen sich mehrere Ports zu einer logischen Verbindung bündeln und so zusätzliche Bandbreite und Ausfallsicherheit gewinnen.
  • Protokolle und Integration: SMB 3 für Windows-Clients und NFS v4 für Linux-Umgebungen sind heute Standard und iSCSI ist Pflicht, sobald ein NAS als VM-Storage eingesetzt wird. Für Cloud-Workloads oder Backup-to-Object-Szenarien sollte zusätzlich das S3-Protokoll unterstützt werden. Achten Sie außerdem darauf, dass eine Anbindung zum Active Directory oder LDAP möglich ist, damit Sie die Benutzerverwaltung nicht parallel pflegen müssen.

NAS-Systeme bei Thomas-Krenn: Synology, Open-E & individuelle Builds

Das Network-AttachedStorage-Sortiment bei Thomas-Krenn umfasst deutlich voneinander abgegrenzte Produktserien, die sich an unterschiedlichen Anwenderprofilen orientieren. Wer eine schlüsselfertige Appliance mit ausgereifter Verwaltungsoberfläche sucht, greift zu Synology. Wer eine flexible Hardware-Plattform für Software-Defined-Speicherlösungen benötigt, ist mit unseren Open Storage Systems richtig aufgestellt. Und wer im Enterprise-Umfeld auf hochverfügbares ZFS-Storage mit Disaster-Recovery-Funktionen setzen möchte, findet in Open-E JovianDSS die passende Lösung. Alle Storage-Lösungen lassen sich bei uns individuell konfigurieren und exakt an Ihren Bedarf anpassen.

Synology NAS – die etablierte Komplettlösung

Synology zählt zu den meistverbreiteten NAS-Server-Herstellern im europäischen Mittelstand und überzeugt vor allem durch das hauseigene Betriebssystem DiskStation Manager (DSM). Die intuitive Weboberfläche bündelt Dateifreigaben, Backups, Snapshots, Virtualisierung und Cloud-Anbindung in einem übersichtlichen Interface, das sich auch ohne tiefgreifendes Know-how verwalten lässt. Das Portfolio reicht von kompakten Desktop-Geräten der DiskStation-Reihe über klassische Rackmount-Modelle bis hin zu Enterprise-Systemen mit redundanten Controllern und Hochverfügbarkeits-Konfigurationen wie der UC3400 oder der HD6500 mit bis zu 1,2 Petabyte Speicherkapazität. Als langjähriger Synology-Partner bieten wir alle Modelle im Konfigurator an. Konfigurieren Sie Ihren Synology NAS-Server jetzt bei Thomas-Krenn.

Open-E JovianDSS & TrueNAS – flexible SDS-Lösungen

Wo einige Appliances an ihre Grenzen stoßen, etwa bei sehr hohen Performance-Anforderungen, Metro-Cluster-Szenarien oder Petabyte-Workloads, kommen Software-Defined-Storage-Lösungen ins Spiel. Open-E JovianDSS Storage-Server basieren auf dem ausgereiften 128-Bit-ZFS-Dateisystem und erweitern es um Enterprise-Funktionen wie synchrone Spiegelung, asynchrone Off-Site-Replikation, unbegrenzte Snapshots sowie native Kompression und Deduplikation. Als Platinum-Partner von Open-E liefern wir die zertifizierte Hardware in enger Abstimmung mit dem Hersteller, sodass Lizenz, Server und Storage-Konfiguration aufeinander abgestimmt sind. Alternativ bieten unsere Open Storage Systems eine flexible Hardware-Plattform mit vorinstalliertem TrueNAS Community Edition, die sich für Anwender eignet, die auf eine quelloffene SDS-Lösung mit OpenZFS-Unterstützung setzen möchten. Beide Systeme laufen dabei auf zertifizierter Thomas-Krenn-Hardware.

Typische Einsatzszenarien für NAS-Systeme

In der Praxis decken Network Storage Server eine breite Palette an Aufgaben ab, die früher auf mehrere spezialisierte Systeme verteilt waren. Die folgenden vier Szenarien zeigen, in welchen Konstellationen sich ein NAS am häufigsten bewährt.

  • Zentraler Fileserver: Abteilungsfreigaben, Projektdaten und Mediendateien lassen sich an einer Stelle verwalten, mit granularer Rechtevergabe pro Ordner und nahtloser Anbindung ans Active Directory.
  • Backup-Ziel für Server & Clients: Tägliche Sicherungen aus Veeam, Proxmox Backup Server oder den Bordmitteln von Windows lassen sich zuverlässig auf einem Netzwerkspeicher ablegen, ergänzt durch immutable Snapshots als Schutz gegen Ransomware. Mehr Informationen finden Sie unter den Backup-Lösungen bei Thomas-Krenn.
  • Storage für Virtualisierung: Über iSCSI- oder NFS-Datastores stellt ein NAS performanten Speicher für VMware, Proxmox VE oder Hyper-V bereit und ist damit eine wirtschaftliche Alternative zu einem vollwertigen SAN.
  • Private Cloud & Filesync: Mit einem NAS bauen Sie eine DSGVO-konforme Alternative zu öffentlichen Cloud-Diensten auf, bei der die Daten Ihr Rechenzentrum nicht verlassen und Mitarbeitende über App und Browser ortsunabhängig zugreifen.
Experten von Thomas-Krenn

NAS-Server bei Thomas-Krenn: Made in Germany

Seit über zwei Jahrzehnten entwickeln und fertigen wir Server- und Storage-Systeme im niederbayerischen Freyung, individuell konfiguriert und auf die spezifischen Anforderungen unserer Geschäftskunden zugeschnitten. Jedes NAS-System für Unternehmen durchläuft vor der Auslieferung einen standardisierten Test in unserer hauseigenen Fertigung, bei dem Hardware, Firmware und vorinstallierte Software auf einwandfreie Funktion geprüft werden. Persönliche Beratung verstehen wir dabei nicht als Zusatzleistung, sondern als festen Bestandteil unserer Arbeit. Vom KMU mit zwei Drive-Bays bis zum Rechenzentrumsbetreiber mit mehreren Petabyte Speicherbedarf realisieren wir Aufträge jeder Stückzahl und begleiten Sie persönlich von der Konfiguration bis zum Einsatz.

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Häufige Fragen zu Network Attached Storage-Servern

Ein klassischer Dateiserver ist im Kern ein Universal-Server mit einem Standard-Betriebssystem wie Windows Server oder Linux, bei dem die Dateifreigabe nur eine von mehreren möglichen Rollen ist. Ein Network Attached Storage hingegen ist ein dediziertes Speichersystem, dessen Betriebssystem ausschließlich auf Speicherbereitstellung und Datenmanagement optimiert ist und sich entsprechend performanter, energieeffizienter und einfacher administrieren lässt. Dadurch eignet sich ein NAS für Unternehmen, die schnellen und unkomplizierten Storage benötigen, ohne einen vollständigen Server mit allen administrativen Anforderungen aufsetzen zu müssen. In sehr spezifischen Konstellationen mit individuellen Anwendungen oder besonders komplexen Berechtigungsstrukturen kann ein dedizierter Fileserver allerdings die bessere Wahl sein.
Für den Dauereinsatz in einem NAS sollten Sie ausschließlich auf NAS-zertifizierte Festplatten setzen, etwa die Modelle WD Red Pro, Seagate IronWolf Pro oder die N300- und MG-Serien von Toshiba. Diese Laufwerke sind für den 24/7-Betrieb ausgelegt, vibrationsoptimiert für den Einsatz in Multi-Bay-Gehäusen und verfügen über eine speziell angepasste Firmware, die mit den RAID-Mechanismen moderner NAS-Systeme zuverlässig zusammenarbeitet. Zusätzliche SSDs oder NVMe-Module lassen sich sinnvoll als Lese- und Schreib-Cache einsetzen, um häufig genutzte Daten zu beschleunigen. In den von uns konfigurierten Systemen verbauen wir grundsätzlich nur Laufwerke, die von Synology, Open-E oder dem jeweiligen Hardware-Hersteller offiziell freigegeben sind.
Ja, ein selbst betriebenes NAS im eigenen Firmennetzwerk gilt als bewährte DSGVO-konforme Alternative zu Public-Cloud-Diensten, da die Daten Ihr Unternehmen physisch nicht verlassen. Voraussetzung ist allerdings, dass einige Grundregeln eingehalten werden: eine Verschlüsselung der Daten sowohl im Ruhezustand als auch bei der Übertragung, klar definierte Zugriffsrechte, regelmäßige Sicherheitsupdates des Betriebssystems sowie ein dokumentiertes und getestetes Backup-Konzept. Bewährt hat sich in diesem Zusammenhang die 3-2-1-Backup-Regel, bei der drei Kopien der Daten auf zwei unterschiedlichen Medientypen vorgehalten werden, wovon sich eine Kopie außerhalb des Unternehmensstandorts befindet.
Ein NAS ist ein eigenständiges Speichersystem mit eigenem Betriebssystem, eigener CPU und einem eigenen Netzwerk-Stack, das sich direkt ins Firmennetzwerk integrieren und von mehreren Nutzern parallel ansprechen lässt. Ein JBOD (Just a Bunch of Disks) ist hingegen ein reines Festplattengehäuse zur Speichererweiterung, das keine eigene Intelligenz besitzt und ausschließlich dem angeschlossenen Host zusätzliche Kapazität zur Verfügung stellt. Die Anbindung erfolgt typischerweise über SAS direkt an einen Server oder ein bestehendes NAS, wobei der dortige RAID-Controller die angeschlossenen Laufwerke verwaltet. JBOD-Systeme von Thomas-Krenn sind also nicht als Alternative zu einem NAS zu verstehen, sondern als sinnvolle Ergänzung, sobald die Bays Ihres bestehenden Systems erschöpft sind.
Ja, ein NAS eignet sich hervorragend als Repository für gängige Backup-Lösungen wie Veeam Backup & Replication oder Proxmox Backup Server und ist in vielen Unternehmen genau dafür im Einsatz. Über SMB oder NFS lässt sich das NAS als Sicherungsziel einbinden, alternativ stellt iSCSI ein blockbasiertes Volume zur Verfügung, das sich wie eine lokale Festplatte verhält. Für Veeam-Umgebungen empfehlen wir die Aktivierung von immutable Snapshots auf NAS-Seite, da diese unveränderlichen Wiederherstellungspunkte einen wirksamen Schutz vor Ransomware bieten, indem sie ein nachträgliches Verschlüsseln der Backups verhindern. Welche Konfiguration für Ihre Umgebung sinnvoll ist, klären unsere Backup-Spezialisten gerne in einem persönlichen Gespräch und beraten Sie zum passenden Sicherungskonzept.