FAQ Software & Lizenzen

Die wichtigsten Antworten auf einen Blick

Welche Lizenz eignet sich am besten für die Anforderungen Ihres Unternehmens? Unter welchen Umständen rechnet sich ein Downgrade-Kit für Windows Server? Und wie funktionieren eigentlich die verschiedenen Lizenzierungs-Modelle? Diese und weitere Fragen stellen sich regelmäßig vor der Investition in neue Unternehmens-Software. In unserem FAQ sammeln wir die häufigsten Fragestellungen und beantworten sie für Sie. So haben Sie die wichtigsten Informationen auf einen Blick verfügbar und können eine qualifizierte Kaufentscheidung treffen.

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Microsoft


Windows Server 2025 ist in verschiedenen Editionen mit unterschiedlichen Rechten und Lizenzen erhältlich. Die optimale Entscheidung für eine Edition richtet sich nach Größe und Anforderungen des Unternehmens.

Mehr zu den verschiedenen Editionen lesen Sie im Thomas-Krenn-Wiki.
 


Jede Windows-Server-Lizenz beinhaltet ein uneingeschränktes Downgrade-Recht. Um von diesem Downgrade-Recht Gebrauch zu machen, benötigt der Endkunde ein entsprechendes Installationsmedium sowie einen Aktivierungs-Key. Ein Downgrade-Kit enthält genau diese beiden Komponenten. Ein Downgrade erlaubt den Einsatz einer älteren Version von Windows Server. Hierbei ist zu beachten, dass die Edition entweder gleich oder niedriger sein muss. Eine höherwertige Edition darf nicht ausgeführt werden.

Ein solches Downgrade ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn ältere Anwendungen, die von der Version 2025 nicht unterstützt werden. So kann die neueste Version des Server-OS lizenziert werden, aber weiterhin ein technisch kompatibler Vorgänger ausgeführt werden. Dies umgeht Stolpersteine bei der Migration von Anwendungen.
 


Microsoft unterscheidet bei der Vergabe von Lizenzen zwischen CALs (Client Access Licenses) für User oder Devices. Eine User-CAL berechtigt eine spezifische Person zur Nutzung der Software, unabhängig vom verwendeten Endgerät. Sollten Ihre Mitarbeiter also nicht nur über einen stationären Desktop, sondern z.B. auch über mobile Devices wie Tablets oder Smartphones arbeiten, ist eine solche User-Lizenz anzuraten. Dem gegenüber steht die Device-CAL. Mit dieser Lizenz registrieren Sie ein bestimmtes Endgerät, das aber von beliebig vielen Personen genutzt werden kann. Sollten Sie also z.B. über wenige Workstations verfügen, an denen mehrere Mitarbeiter abwechselnd arbeiten, ist der Erwerb von Device-CALs wirtschaftlich sinnvoll.


Die Microsoft Software Assurance kann für den Zeitraum von 3 Jahren zusätzlich zu zahlreichen Produkten von Microsoft gebucht werden. Der Erwerb einer Software Assurance berechtigt Sie jederzeit zum kostenlosen Update, sobald eine neue Version Ihrer Software veröffentlicht wird. Somit sind Sie garantiert auf dem neuesten Stand der Entwicklung. Ferner erhalten Sie Zugriff auf den Microsoft Unified Support, das VLSC-Portal und weitere Dienste zur Optimierung der Lizenzverwaltung. Der Erwerb einer Microsoft Software Assurance ist somit für die meisten Anwender durchaus empfehlenswert.

Wussten Sie übrigens, dass Sie durch den Erwerb einer Software Assurance Ihre OEM-Lizenz dauerhaft zu einer Volumenlizenz aufwerten? Auch auf OEM-Lizenzen kann eine Software Assurance gebucht werden. Dies ist innerhalb von 90 Tagen nach dem Kauf möglich.
 


Neben den CALs für die Anwender bzw. Endgeräte wird auch eine allgemeine Server-Lizenz benötigt. Für die Lizenzierung von Windows Server setzt Microsoft seit der Version 2016 auf ein Core-basiertes Lizenzmodell. Dabei berechnet sich der Bedarf an Lizenzen über die eingesetzten CPUs bzw. physikalische CPU-Kerne. Die Mindestlizenzierung beträgt hierbei mindestens 16 Cores pro System, es müssen bei Systemen mit mehr als CPU-Cores jedoch alle physikalischen Kerne lizenziert werden.

Mehr zur Core-Lizenzierung von Windows Server erfahren Sie im Thomas-Krenn-Wiki.
 

Veeam


Veeam lizenziert die Veeam Data Protection Platform seit 2023 ausschließlich über VULs (Veeam Universal Licenses). Diese übertragbaren Lizenzen erlauben einen noch leichteren Umstieg auf Cloud- und Hybrid-Umgebungen. Die Zahl der benötigten Lizenzen richtet sich nach Anzahl und Typ der Workloads. Eine VUL kann aber grundsätzlich unabhängig vom Workload eingesetzt werden. Das bedeutet flexible und unkomplizierte Lizenzverwaltung ohne Mehrkosten.

Mehr über die Lizenzierung von Veeam lesen Sie im Thomas-Krenn-Wiki.
 


Veeam bietet die Lizenz für seine Datenplattform auf Enterprise-Level in verschiedenen Varianten an.


Das Foundation-Paket beinhaltet ausschließlich den Leistungsbereich Hybrid-Backup und -Wiederherstellung. Dies umfasst u.a.:

  • Cloud: AWS, Microsoft Azure, Google Cloud
  • Virtuell: VMware, Hyper-V, Nutanix, Red Hat, Proxmox VE
  • Physisch: Windows, Linux, macOS, Unix
  • NAS-Backup
  • Snapshots, Replikation und CDP
  • Veeam DataLabs und Datenintegrations-API



Mit dem Advanced-Paket haben Sie zusätzlich Zugriff auf verschiedene nützliche Tools im Bereich Monitoring und Analysen. Dazu zählen u.a.:

  • Monitoring und Benachrichtigungen in Echtzeit
  • Umfangreiches Reporting
  • Übersichtliche Dashboards
  • Kapazitätsplanung und Chargeback

     

Das Paket Essential ist inhaltsgleich mit Advanced, aber auf maximal 50 Workloads begrenzt.
 

Das Premium-Paket fügt dem noch die Wiederherstellungsorchestrierung hinzu, die für eine unkomplizierte und umfassende Wiederherstellung von Daten sorgt. Hierin enthalten sind u.a.:

  • 1-Klick-Massenwiederherstellung
  • DR-Failover-Orchestrierung
  • Dynamische Dokumentation
  • Wiederherstellung in die Cloud

Die Zahl der benötigten VULs ergibt sich aus Zahl und Typ der verwendeten Workloads. Bei einem Workload kann es sich um eine virtuelle Maschine, einen physischen Server, eine Cloud-Instanz/VM, eine Enterprise-Applikation oder 500 GB unstrukturierte Daten auf einem NAS-Dateiserver handeln. Weiterhin werden bis zu drei Workstations oder Laptops als ein Workload behandelt. So können die benötigten Lizenzen je nach Bedarf flexibel ergänzt oder reduziert werden.
VMware


VMware vSphere Standard, VMware vSphere Enterprise Plus, VMware vSphere Foundation und VMware Cloud Foundation werden auf Core-Basis (mindestens 16 Core pro CPU) lizenziert.

Weitere Informationen dazu finden Sie im Thomas-Krenn-Wiki.
 


VMware vCenter Server ist ein leistungsstarkes Tool zur Serververwaltung. Es ermöglicht eine zentrale und übersichtliche Administration von vSphere-Umgebungen und erlaubt eine Automatisierung und Bereitstellung virtueller Infrastrukturen in der Hybrid Cloud.

Weitere Vorteile von vCenter Server:

  • Einfache Bereitstellung
  • Skalierbarkeit in der Hybrid Cloud
  • Zentrale Administration
  • Proaktive Optimierung
  • Verbessertes Management
  • Erweiterbarkeit via Plug-ins
  • Native Elemente

 

Viele nützliche Infos über Software & Lizenzen finden Sie auch im Thomas-Krenn-Wiki.
Sie haben weitere Fragen zu unseren Software-Lösungen oder möchten mehr über die verschiedenen Lizenzmodelle erfahren? Schreiben Sie uns!