Windows Server 2025 ist in verschiedenen Editionen mit unterschiedlichen Rechten und Lizenzen erhältlich. Die optimale Entscheidung für eine Edition richtet sich nach Größe und Anforderungen des Unternehmens.
Mehr zu den verschiedenen Editionen lesen Sie im Thomas-Krenn-Wiki.
Jede Windows-Server-Lizenz beinhaltet ein uneingeschränktes Downgrade-Recht. Um von diesem Downgrade-Recht Gebrauch zu machen, benötigt der Endkunde ein entsprechendes Installationsmedium sowie einen Aktivierungs-Key. Ein Downgrade-Kit enthält genau diese beiden Komponenten. Ein Downgrade erlaubt den Einsatz einer älteren Version von Windows Server. Hierbei ist zu beachten, dass die Edition entweder gleich oder niedriger sein muss. Eine höherwertige Edition darf nicht ausgeführt werden.
Ein solches Downgrade ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn ältere Anwendungen, die von der Version 2025 nicht unterstützt werden. So kann die neueste Version des Server-OS lizenziert werden, aber weiterhin ein technisch kompatibler Vorgänger ausgeführt werden. Dies umgeht Stolpersteine bei der Migration von Anwendungen.
Die Microsoft Software Assurance kann für den Zeitraum von 3 Jahren zusätzlich zu zahlreichen Produkten von Microsoft gebucht werden. Der Erwerb einer Software Assurance berechtigt Sie jederzeit zum kostenlosen Update, sobald eine neue Version Ihrer Software veröffentlicht wird. Somit sind Sie garantiert auf dem neuesten Stand der Entwicklung. Ferner erhalten Sie Zugriff auf den Microsoft Unified Support, das VLSC-Portal und weitere Dienste zur Optimierung der Lizenzverwaltung. Der Erwerb einer Microsoft Software Assurance ist somit für die meisten Anwender durchaus empfehlenswert.
Wussten Sie übrigens, dass Sie durch den Erwerb einer Software Assurance Ihre OEM-Lizenz dauerhaft zu einer Volumenlizenz aufwerten? Auch auf OEM-Lizenzen kann eine Software Assurance gebucht werden. Dies ist innerhalb von 90 Tagen nach dem Kauf möglich.
Neben den CALs für die Anwender bzw. Endgeräte wird auch eine allgemeine Server-Lizenz benötigt. Für die Lizenzierung von Windows Server setzt Microsoft seit der Version 2016 auf ein Core-basiertes Lizenzmodell. Dabei berechnet sich der Bedarf an Lizenzen über die eingesetzten CPUs bzw. physikalische CPU-Kerne. Die Mindestlizenzierung beträgt hierbei mindestens 16 Cores pro System, es müssen bei Systemen mit mehr als CPU-Cores jedoch alle physikalischen Kerne lizenziert werden.
Mehr zur Core-Lizenzierung von Windows Server erfahren Sie im Thomas-Krenn-Wiki.
Veeam lizenziert die Veeam Data Protection Platform seit 2023 ausschließlich über VULs (Veeam Universal Licenses). Diese übertragbaren Lizenzen erlauben einen noch leichteren Umstieg auf Cloud- und Hybrid-Umgebungen. Die Zahl der benötigten Lizenzen richtet sich nach Anzahl und Typ der Workloads. Eine VUL kann aber grundsätzlich unabhängig vom Workload eingesetzt werden. Das bedeutet flexible und unkomplizierte Lizenzverwaltung ohne Mehrkosten.
Mehr über die Lizenzierung von Veeam lesen Sie im Thomas-Krenn-Wiki.
Veeam bietet die Lizenz für seine Datenplattform auf Enterprise-Level in verschiedenen Varianten an.
Das Foundation-Paket beinhaltet ausschließlich den Leistungsbereich Hybrid-Backup und -Wiederherstellung. Dies umfasst u.a.:
Mit dem Advanced-Paket haben Sie zusätzlich Zugriff auf verschiedene nützliche Tools im Bereich Monitoring und Analysen. Dazu zählen u.a.:
Das Paket Essential ist inhaltsgleich mit Advanced, aber auf maximal 50 Workloads begrenzt.
Das Premium-Paket fügt dem noch die Wiederherstellungsorchestrierung hinzu, die für eine unkomplizierte und umfassende Wiederherstellung von Daten sorgt. Hierin enthalten sind u.a.:
VMware vSphere Standard, VMware vSphere Enterprise Plus, VMware vSphere Foundation und VMware Cloud Foundation werden auf Core-Basis (mindestens 16 Core pro CPU) lizenziert.
Weitere Informationen dazu finden Sie im Thomas-Krenn-Wiki.
VMware vCenter Server ist ein leistungsstarkes Tool zur Serververwaltung. Es ermöglicht eine zentrale und übersichtliche Administration von vSphere-Umgebungen und erlaubt eine Automatisierung und Bereitstellung virtueller Infrastrukturen in der Hybrid Cloud.
Weitere Vorteile von vCenter Server: