„Hot Fluid® Computing“


Mit neuer Serverkühlung zum effizienten Rechenzentrum

Mit herkömmlicher Kühlung erzeugen Server und Rechenzentren riesige Mengen an Abwärme und verbrauchen viel Energie für zusätzliche Klimatisierung. Das belastet die Umwelt und treibt die Stromkosten in die Höhe. Um dem entgegen zu wirken, startete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im vergangenen Jahr eine Ausschreibung zum Thema „Hot Fluid® Computing – Hochtemperatur-Flüssigkeitsentwärmung für RZ-Serverkomponenten“ bei dem Thomas-Krenn überzeugen konnte. Die Techniker des Unternehmens forschen seither an der Entwicklung eines neuen Kühlsystems, das erhebliche Energieeinsparungen möglich machen wird.
Hot_Fluid_Wasser
Hot_Fluid_Waermefluss

Das Besondere an diesem neuen Kühlsystem? Es setzt genau dort an, wo die Hitze im Server entsteht: Die Flüssigkühlung weist einen direkten Kontakt zum Mainboard auf, was eine gleichmäßigere Verteilung der Wärme ermöglicht und den Energieverbrauch drastisch reduziert. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Luftkühlung verhindert das die Entstehung von Hotspots im Server, wodurch die Wärme gezielter abgeführt werden kann.

Unser Beitrag zur Energiewende

Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung sind entscheidend für das Gelingen der Energiewende. Server und Rechenzentren verbrauchen derzeit jedoch von Jahr zu Jahr mehr Energie. Nur mit innovativen Kühlsystemen kann dieser Trend gestoppt werden und der Standort Deutschland für Betreiber von Rechenzentren attraktiv bleiben. Unsere Präsentation zeigt die Hintergründe und erörtert die Chancen, die sich aus Kühlmethoden wie Hot Fluid® Computing für die Rechenzentrums-Branche ergeben.

HotFluid_Energiewende

Hot Fluid® Computing im Einsatz

In unserem animierten Video erhalten Sie einen Einblick in den Aufbau unseres innovativen Flüssigkühl-Systems, das sowohl in Racks als auch in ansprechende Stand-Alone-Konstruktionen eingebaut werden kann. Unsere Entwicklung wird an die Gebäudetechnik angeschlossen und trägt so zu einer Wiederverwertung der Server-Abwärme bei. Im Video werden die Vorteile von Hot Fluid® Computing anschaulich zusammengefasst, wodurch Sie sich ein besseres Bild von unserer Innovation machen können – aber sehen Sie selbst:

 

Sowohl in Rechenzentren als auch in Büroräumen

Die Technik eignet sich nicht nur für Rechenzentren – auch für Stand-Alone-Server in Büroräumen kann die neue Entwicklung eingesetzt werden. Die Systeme erwärmen sich durch die Nutzung des neuen Kühlverfahrens kaum noch, haben also keinerlei Einfluss auf die Umgebungstemperatur. Zudem macht das Fehlen von Lüftern einen lautlosen Betrieb der Server möglich.

 

 

Hot_Fluid_Office

Hot_Fluid_Office_aussen
Ein weiterer Vorteil: Das neue Verfahren sorgt nicht nur für eine optimierte Kühlung der Server, sondern macht die entstehende Abwärme darüber hinaus zur Heizung von Räumen oder Warmwasserbereitung nutzbar. Dazu wird das Kühlsystem einfach in die Gebäudetechnik integriert. „Hot Fluid® Computing“ verwertet die Abwärme der Server also einerseits wieder, andererseits macht es zusätzliche Kühlsysteme unnötig und sorgt für eine höhere Zuverlässigkeit der eingesetzten Server-Systeme, da mechanische Teile eingespart werden können.

Wartungsfreundlich und sicher

Ein Wasserkreislauf im Serverraum – bei vielen Technikern läuten hier die Alarmglocken. Das Hot Fluid® System ist deshalb im Hinblick auf maximalen Schutz der Hardware und auf Wartungsfreundlichkeit konstruiert. Es gibt keine Lötverbindungen, die thermisch oder mechanisch anfällig sind. Einzelne Komponenten wie Mainboards werden werkzeuglos über eine garantiert tropffreie Steckverbindung an das Kühlsystem angeschlossen. RAM-Module lassen sich mit wenig Aufwand austauschen.  

Dank Gleichstromtechnik bereit für Photovoltaik

Die Netzteile der Hot Fluid® Systeme lassen sich wahlweise mit Wechselstrom oder Gleichstrom betreiben. Ein ökologisch richtungsweisendes Rechenzentrum kann also lokal erzeugte Energie aus Photovoltaik ohne hohe Umwandlungsverluste direkt nutzen.

 

Hot_Fluid_Stand_Alone
HotFluid_Cebit1
HotFluid_Cebit2

BMWi-Staatsekretärin Brigitte Zypris (erstes Bild links) und der wirtschaftspolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Dieter Janecek (zweites Bild rechts) an unserem CeBIT-Stand.

Wir haben Ihr Interesse geweckt?

Über folgendes Formular können Sie mit uns in Kontakt treten.

 

Mit * gekennzeichnete Felder müssen ausgefüllt werden!
Hot Fluid® Computing
(falls zur Hand)