Synology FAQs

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In diesem Artikel finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen (FAQs) zu Synology NAS Systemen. Eine Einführung zum Einsatz von Synology NAS Systemen finden Sie in der Aufzeichnung des Webcasts Synology NAS in kleinen und mittelständischen Unternehmen im TKmag.

Synology NAS

Inhaltsverzeichnis

Windows, Active Directory und SMB

Ist eine Einbindung in ein Active Directory möglich?

Ja, ein Synology NAS kann in eine AD Domain oder LDAP eingebunden werden:

Wird Samba 4 unterstützt?

Samba Version 4 wurde mit DSM 5.2 eingeführt.

Unterstützt Samba 4 auf den Synology Geräten auch den Betriebsmodus Domain Controller?

Es wird SMB 3 und die Ende-zu-Ende Verschlüsselung bei der Datenübertragung unterstützt.

Kann ein Synology NAS als Domain Controller betrieben werden?

Ein LDAP Server kann auf dem Synology NAS betrieben werden. Dazu muss das Paket „Directory Server“ installiert und konfiguriert werden.

Welche SMB Version wird eingesetzt?

Bei DSM 5.0 (Build 4493) wird der Samba Server Daemon in der Version 3.6.9 eingesetzt:

DiskStation> smbd -V
Version 3.6.9
Synology Build 4528, Oct 10 2014 08:48:48

DSM 5.1 (Build 5022):

DiskStation> smbd -V
Version 3.6.24
Synology Build 5022, Jan  6 2015 23:53:58

DSM 5.2 (Build 5565):

DiskStation> smbd -V
Version 4.1.16
Synology Build 5565, May 11 2015 02:55:39
DiskStation> 

DSM 6.0 (Build 7393)

admin@DiskStation:~$ smbd -V
Version 4.1.20
Synology Build 7393, Jun  2 2016 20:04:53

DSM 6.1 (Build 15047)

Version 4.4.5
Synology Build 15047, Feb 18 2017 13:09:37

Wie kann man Windows File Locking Probleme beheben?

Lösungshinweise dazu finden Sie hier:

RAID, Volume, Cache, Protokolle

Was ist ein Synology Hybrid RAID (SHR)?

Das Synology Hybrid RAID wird Benutzern empfohlen denen die RAID-Technik nicht geläufig ist. Es ist ein automatisiertes RAID-Managementsystem und gestattet eine Redundanz von 1 oder 2 Festplatten. Ein SHR ist auf Maximierung des Speicherplatzes bei der Verwendung von unterschiedlich großen Festplatten ausgelegt. Detaillierte Informationen finden Sie unter:

Kann man am Synology NAS das RAID erweitern?

Ja dies ist möglich. Man kann das RAID Level ändern, siehe RAID-Typ eines Volumes oder einer Diskgruppe ändern (help.synology.com).

Ebenso ist ein Hinzufügen von neuen Festplatten in das RAID möglich: Laufwerk hinzufügen, um die Speicherkapazität zu erweitern (help.synology.com)

Kompatibilität zu den JBOD-Erweiterungsgeräten

Alle aktuell im Thomas-Krenn Webshop verfügbaren Geräte können mit den DX respektive RX Erweiterungsgeräten ergänzt werden. Dadurch kann die Festplattenkapazität erweitert werden. Zum Beispiel kann das 5-Bay-NAS DS1515+ mittels zweier DX513 JBODs auf insgesamt 15 Festplatten ausgebaut werden. Diese zusätzlichen Festplatten können mit den standardmäßig verbauten 5 Stück zu einem großen RAID-Verbund kombiniert werden. Hierbei gibt es wiederum je nach Modell Limitierungen bei der Volumegröße zu beachten. Ebenso wird ein RAID-Verbund mit hoher Festplattenanzahl kritisch angesehen, vor allem bei RAID Level 5 und 6.

Global Hot Spare Festplatte/SSD

Synology Geräte unterstützen Global Hot Spare Festplatten bzw. SSDs. Diese wird im Fehlerfall automatisch in das RAID eingebunden und ein Rebuild erfolgt. Voraussetzung für ein Global Hot Spare ist ein konfiguriertes RAID mit Datenschutz (RAID 1,5,6 oder 10). Es müssen genügend Festplatteneinschübe vorhanden sein:

Geräte mit 2Bays: DS215j, DS214, DS214+, RS214 etc. Hier sind zu wenige Einschübe für ein Raid 1/5/6/SHR und eine Hotspare Platte.

Geräte mit 4Bays: DS414j, DS414, DS415+, RS814+ (ohne Erweiterung), etc.

  • Global Hot Spare bei Synology Hybrid RAID, RAID 1, RAID 5 möglich.
  • Bei einem Raid6 inkl. Hot Spare wären es 5 HDDs, also nicht möglich weil zu wenige Einschübe vorhanden.

Geräte ab 5Bays: DS1515+, DS1815+, RS2414, RS814+ (mit Erweiterung)

  • Global Hot Spare bei Synology Hybrid RAID, RAID 1, RAID 5, Raid6, Raid10 möglich.
  • Ab diesen Modellen sind genügend Einschübe vorhanden um alle RAID-Typen mit einer Global Hot-Spare zu versehen.

Wie funktioniert der Cache in einem Synology NAS?

Im Grunde wird „Hot Data“ im SSD Cache vorgehalten und auch dort abgerufen. So vermeidet man den Zugriff auf die (langsameren) HDDs. Aus technischer Sicht funktioniert der SSD Cache laut Synology genau wie der Facebook Flash Cache. Der SSD Cache beeinflusst Lese- Schreibgeschwindigkeit und IOPS.

Synology SSD Cache Whitepaper:

Sind mehrere Caches möglich?

Ein SSD Cache wird immer einem Volume zugeordnet. Da mehrere Volumes erstellt werden können, können auch mehrere SSD Caches erstellt werden (jeweils ein SSD Cache für ein Volume).

Wieviele SSDs sind für Caching erforderlich?

Es werden immer zwei identische SSDs benötigt. Ein Lesecache erstellt ein RAID 0 und ein Lese-/Schreibcache ein RAID 1 auf den SSDs. Seit DSM 5.1 ist ein Lesecache mit einer SSD möglich.

Wieviel RAM wird für das SSD Caching benötigt?

Bis inklusive DSM 5.1 wird pro 1 GB an SSD Cache eine Arbeitsspeichermenge von 4 MB benötigt. Mit der Version DSM 5.2 wurde dies drastisch reduziert (1 GB benötigt nur noch rund 400 KB an RAM), somit wurde die Arbeitsspeicherbelastung auf ein Zehntel reduziert. Dadurch können auch bei kleineren Geräten mit weniger RAM größere Caches angelegt werden.

Wird das Apple Filing Protocol (AFP) unterstützt?

AFP wird von den Synology Geräten unterstützt. Es kann in der Systemsteuerung in der Rubrik Gemeinsame Dateien - Dateidienste im Reiter Win/Mac/NFS aktiviert werden. Ein Time Machine Ordner kann ebenso festgelegt werden. Das broadcasten von angeschlossenen Druckern per Bonjour kann auch aktiviert werden. Ein ausführliches Tutorial finden Sie unter:

Wie funktioniert die Verschlüsselung der Dateien?

Bei einem Synology NAS können gemeinsame Ordner (Grundverzeichnisse, die vorkonfigurierten web, photo, music oder video sind derartige Verzeichnisse) verschlüsselt werden. Ein ganzes Volume kann nicht verschlüsselt werden. Hier finden Sie weitere Informationen dazu:

Wie wirkt sich eine aktivierte Verschlüsselung auf die Performance aus?

Dies lässt sich nicht pauschal beantworten. Mit einer Einbuße ist aber zu rechnen. Modell mit stärkeren CPUs sind für verschlüsselte Ordner besser geeignet.

Btrfs Dateisystem und Snapshot Replication

Btrfs Kompatibilität

Eine Auflistung von Btrfs-kompatiblen Geräten finden Sie in unserem Changelog-Artikel zu Synology DSM 6.0.

Schutz vor Bit Rotting

Btrfs enthält eine Bit Rot Erkennung und Korrektur auf Metadaten- und File-Ebene. DSM 6.0 kann Bit Rotting auf Metadaten-Ebene erkennen und korrigieren. Auf File-Ebene findet hier aktuell nur die Erkennung statt, da die Korrektur so wie Sie in Btrfs vorhanden ist, zu viel Speicherplatz beanspruchen würde.

Snapshot Replication Kompatibilität

Snapshot Replication benötigt zwingend ein Btrfs-Volume und ist somit auf NAS-Geräten, die Btrfs nicht unterstützen, nicht installierbar und nutzbar. Eine Auflistung kompatibler Geräte finden Sie in unserem Changelog-Artikel zu Synology DSM 6.0.

Backup & Restore

Können Backups auch über den Browser gesichert werden?

Ja, Backups können bequem über die Weboberfläche verwaltet werden. Seit DSM 6.0 sind keine Backup-Dienste mehr vorinstalliert. Sie können nun über das Paketzentrum installiert werden. Das Paket Time Backup wurde abgekündigt und es gibt nun Hyper Backup und Snapshot Replication.

Kann die Konfiguration gesichert werden?

Die Konfiguration eines Synology NAS kann bequem über das Menü Systemsteuerung – Aktualisieren & Wiederherstellen – Reiter Sicherung der Systemkonfiguration – Konfiguration sichern gebackupt werden. Eine Wiederherstellung ist ebenso mittels Konfiguration wiederherstellen möglich.

Können verschlüsselte Ordner gesichert werden?

Ja, seit der DSM Version 5.2 können auch verschlüsselte Ordner gesichert werden.

Welche Datensicherungsziele werden unterstützt?

Als Datensicherungsziele kommen verschiedene Möglichkeiten infrage:

  • Externe Festplatte
  • rsync-kompatibler Server
  • Ein anderes Synology NAS
  • Amazon S3
  • Microsoft Azure
  • HiDrive
  • Rackspace
  • u.v.m.

Kann ein SBS 2011 gesichert werden?

Ja dies scheint mit ein wenig Handarbeit ebenso möglich. Informationen dazu finden sie hier:

Können die Festplatten eines defekten Synology NAS in ein anderes migriert werden?

Ja, die Festplatten können in ein geeignetes NAS migriert werden. Ein Datenverlust wird somit vermieden. Dies gilt ebenso wenn man ein 2-bay-NAS durch ein Größeres ersetzen will. Eine detaillierte Vorgehensweise finden Sie im Wikiartikel Synology Migration auf ein neues Gerät mit Umstellung auf Btrfs im Abschnitt Migrationsvorgang.

Wie funktioniert ein regelmäßiges versioniertes Backup?

Eine Multi-Versions-Datensicherung ist seit DSM 6.0 mit dem neuen Paket "Hyper Backup" möglich. Es löst die bisherigen Pakete Time Backup und Datensicherung & Replikation ab. Es erlaubt die periodische Sicherung und Datenhaltung (z.B. stündlich) der ausgewählten Verzeichnisse und Dateien. Die Versionsstände werden anschließend in einem Zeitstrahl angezeigt und man kann bequem zu einer früheren Version wechseln.

Welche Sicherungsziele unterstützt Cloud Sync?

Cloud Sync unterstützt seit DSM 5.1 die Sicherung auf folgende öffentliche Clouds:

  • Google Drive
  • Dropbox
  • Baidu Cloud
  • OneDrive
  • box
  • hubiC

Mit DSM 5.2 kamen folgende Dienste hinzu:

  • S3 Storage
  • WebDAV
  • Yandex Disk

Cluster, Hochverfügbarkeit

Einsatzgebiete für den Synology HA Cluster

Der HA Cluster ist dort hilfreich, wo man im Falle eines Hardwareausfalls dennoch ein unterbrechungsfreier Betrieb ermöglicht werden muss. Die Downtime wird verringert bzw. verhindert und der Betrieb kann fortgesetzt und ein Austauschgerät beschafft werden. Aber der HA Cluster ersetzt in keinem Falle ein Backup.

Inkompatible Pakete

Bis DSM 5.0 waren Zarafa und Symform mit einer HA Cluster Konfiguration nicht kompatibel. Seit DSM 5.1 wurde dieses Problem behoben und beide Pakete können in einer Cluster-Umgebung betrieben werden.

Bleibt der HA Cluster bei DSM Updates aktiv? Wie erfolgt ein Update der Firmware?

Ja der Cluster bleibt aktiv. Das Update wird zentral über das Paket High Availability gesteuert und auf beide Server installiert. Anschließend erfolgt ein Neustart und bedingt somit eine kurze Downtime, aber der Cluster bleibt aktiv und muss nicht neu erstellt werden.

Major Release Upgrades

Um die Verfügbarkeit eines HA-Clusters auch nach einem Major Upgrade (z.B. von DSM 5.2 auf DSM 6.0) nicht zu beeinträchtigen und das Risiko auftretender Probleme zu verringern, sollte man am möglichst die ersten Bugfix-Releases abwarten.

Erfolgt der Datenabgleich in Echtzeit?

Ja, da DRBD zum Einsatz kommt. Die Daten werden in Echtzeit auf den passiven Server repliziert, um im Falle eines Ausfalls des aktiven Servers die Downtime beim Switchover gering zu halten.

Getrennte Gebäude (Brandabschnitt)

Eine Verbindung die z. B über zwei Gebäude geht ist möglich. Das Netzwerk muss über eine sehr gute Verbindung verfügen (die schnellste am Gerät verfügbare) damit die Daten entsprechend synchronisiert werden können. Die Leitung sollte auch rein für den SHA Heartbeat genutzt werden und keinen fremden Traffic enthalten.

HA Cluster Tuning

Der Cluster an sich kann nicht „getuned“ werden. Eine stabile und einwandfreie HA Verbindung ist wichtig. Generell gilt für den HA Cluster das Gleiche wie für ein alleinstehendes Gerät:

  • RAM aufrüsten
  • SSD Cache
  • performante Festplatten
  • 10GbE
  • Link Aggregation

können zu einer besseren Performance führen und sollten genutzt werden.

Der Cluster lässt sich darüberhinaus schneller erstellen, wenn man zuerst den Cluster erstellt und dann ein Volume einrichtet.

HA Cluster Update

Im HA Cluster wird erst der passive Server aktualisiert. Danach erfolgt ein Switchover und der aktive Server erhält das Update. Updates werden hier über den HA Manager installiert. Beim Update werden alle Services neugestartet. Der Cluster ist für den Zeitpunkt nicht erreichbar.

Warum dauert ein Switchover länger als ein Failover?

Beim Switchover erfolgt eine saubere/sanfte Übergabe vom aktiven zum passiven Server. Der aktive Server stoppt die Services und lädt Daten aus dem RAM auf die HDDs. So gehen keine Daten auf dem aktiven Cluster verloren.

Beim Failover (aktiver Server fällt aus) entfällt der Prozess der „sauberen/sanften“ Übergabe. Der passive Server übernimmt die Arbeit, ohne dass der aktive Server erst noch Daten aus dem RAM auf die HDDs schreibt oder die Services stoppen muss.

Im Wikiartikel Synology HA Cluster Konfiguration finden Sie Voraussetzungen und eine detaillierte Beschreibung des HA Clusters.

Weitere Informationen finden Sie unter:

Dateisystem, iSCSI

Welches Dateisystem verwendet ein Synology NAS?

Da das Betriebssystem DSM auf einem Linux Kernel basiert, wird ein Linux Software RAID und Ext4 als Filesystem verwendet. Bei ausgewählten neueren Modellen, bzw. hochwertigen Geräten (ab Modelljahr 2011), ist zusätzlich das Btrfs Dateisystem verfügbar.

Besitzen Synology Geräte eine VMware Zertifizierung?

Ja, im Artikel Synology NAS finden Sie die Detailinformationen zu den VMware Zertifizierungen der im TK Webshop verfügbaren Synology Geräte.

Erfahrungen mit NFS

Synology Geräte haben das VMware NFS Zertifikat und mit DSM 5.1 auch das VMware NFS VAAI Zertifikat. Daher sollte es keine Probleme geben die Server entsprechend per NFS zu verbinden.

iSCSI LUN file- oder blockbasiert

Synology empfiehlt Nutzern das file/advanced LUN zu wählen anstatt des blockbasierten LUN. Einige Virtualisierungs-Features wie z.B. VMware VAAI und HyperV ODX laufen z.B nur im "Advanced LUN Mode". Ebenfalls bietet das filebasierte LUN eine besser response time bzw. niedrigere Latzenz (Filesystem Cache).

NFS oder iSCSI

Diese Frage ist abhängig von den eingesetzten Servern. iSCSI bietet mehrere Möglichkeiten (z.B. MPIO MC/S). Die VMware Perfomance mit einem VAAI SCSI ist besser als bei einem filebasierten. NFS bietet eine höhere Kompatibilität z.B mit älteren NFS Clients.

Wo wird der DiskStation Manager (DSM) installiert?

Das Betriebssystem der Synology NAS, der DiskStation Manager, wird auf alle installierten Festplatten installiert.

Failover eines HA Clusters bei der Verwendung von iSCSI

Die Übergabe vom aktiven zum passiven Server kann auf Seiten der Server Probleme verursachen. Laut Synology könnte man die Toleranz/Timeout/Retry Zeit auf jedem Server einstellen, um dieses Problem abzumildern.

Vermischtes, Netzwerk

Synology Performance

Auswertungen zu den Performancewerten finden Sie bei Synology im Bereich Leistung (www.synology.com)

Wie kann man eine Passwort Policy konfigurieren?

Im Menü Systemsteuerung - Benutzer - Erweitert gibt es die Möglichkeit eine Password Policy anhand vordefinierter Checkboxen festzulegen. Standardmäßig ist dies nicht aktiviert.

Ist ein Synology NAS zu USV-Geräten kompatibel?

Synology unterstützt eine Vielzahl von USV-Geräten. Unterstützte USB sowie netzwerkbasierte Geräte finden Sie in den Kompatibilitätslisten von Synology:

Kann man ein Synology NAS mit einer Online-USV geregelt gerunter fahren?

Mit allen Online-USVs, bei denen man einen SNMP-Adaper verbauen kann, ist dies möglich. Synology unterstützt ab der DSM-Version 4.2 das geregelte Herunterfahren mittels SNMP-Traps. Eine Anleitung dazu finden Sie in den News von Online-USV:

Was sind die Hauptanwendungen eines Synology NAS?

Ein NAS dient hauptsächlich als zentrale Datenablage, die einfach per Web-Oberfläche eingerichtet werden kann. Von nahezu jedem Client oder Betriebssystem kann auf die Synology Geräte zugegriffen werden. Es können Versionen von Dateien automatisiert erstellt werden. Virtualisierungshosts können das NAS als iSCSI Datenspeicher verwenden.

Gibt es Synology NAS Geräte mit redundanten Netzteilen?

Rackstation-Modelle der xs- und RP-Serien enthalten redundante Netzteile, z.B. folgende Geräte:

  • RS815RP+
  • ​RS2416RP+
  • RS3617XS+
  • RS18016XS+

Wie funktioniert Synology QuickConnect?

QuickConnect versteht sich als einsteigerfreundlicher dynamischer DNS Dienst. Es ist keine umständliche Routerkonfiguration nötig, um das NAS von Außen erreichbar zu machen. Weitere Informationen finden Sie unter:

Können Dienste die nicht im Paketmanager enthalten sind installiert werden?

Ja es ist möglich, Dienste manuell zu installieren, da dem Benutzer ein Linux System zur Verfügung steht. Man muss aber auf die komfortable Integration in der Weboberfläche verzichten.

Ist Software wie auf einem Windows Server am NAS installierbar?

Serverprogramme, die auf einem Windows-Server betrieben werden (z.B. Lexware) können nicht am NAS installiert werden.

Können Synology NAS andere Server per WoL starten?

Ein ausführliches HowTo finden sie dazu unter:

Welche Geräte sind kompatibel zu DSM 5.1?

Wenn Ihr Gerät in dieser Übersicht mit aufgelistet ist, kann es kostenfrei auf DSM 5.1 aktualisiert werden:

Welche Geräte sind kompatibel zu DSM 5.2?

Wenn Ihr Gerät in dieser Übersicht mit aufgelistet ist, kann es kostenfrei auf DSM 5.2 aktualisiert werden:

Welche Geräte sind kompatibel zu DSM 6.0?

Wenn Ihr Gerät in dieser Übersicht mit aufgelistet ist, kann es kostenfrei auf DSM 6.0 aktualisiert werden:

Welche Geräte sind kompatibel zu DSM 6.1?

Wenn Ihr Gerät in dieser Übersicht mit aufgelistet ist, kann es kostenfrei auf DSM 6.1 aktualisiert werden:

Welche Pakete können auf meinem NAS installiert werden?

Bei Synology finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Pakete und auf welchen Geräten sie installierbar sind:

Wie funktioniert die 2-Faktor-Verifizierung bei den Benutzerkonten?

Umfassende Informationen dazu finden Sie hier:

Monitoring eines Synology NAS

Ist eine Überwachung mit TKmon möglich?

Synology Geräte können bequem per TKmon überwacht werden. Checks für Synology sind standardmäßig enthalten. Im Wikiartikel TKmon Servicechecks für Synology NAS finden Sie detaillierte Informationen über die verfügbaren Checks.

Ist ein Monitoring auch mit Nagios und Icinga möglich?

Ja, z.B. mit dem Synology NAS Monitoring Plugin oder den SNMP Checks, die auch bei TKmon verwendet werden (siehe TKmon Servicechecks für Synology NAS).

Docker

Das Feature Docker ist mit der Version DSM 5.2 neu eingeführt worden.

Welche Synology Geräte sind geeignet für Docker?

Geräte ab der Modellserie 2010 mit Intel 64-bit CPU sind kompatibel zu Docker.

Könnte man bei Docker theoretisch zwei Webserver oder DNS Server etc. gleichzeitig betreiben?

Laut Synology ist dies theoretisch schon möglich, dann mit anderen Ports.

Weitere Informationen zu Docker finden Sie bei iSCSI und Virtualisierung. (synology.com)

Single Sign On (SSO) Server

Der SSO Server wurde mit der Version DSM 5.2 eingeführt.

Kann man bei dem Single Sign On Server (SSO) auch Active Directory Benutzerdaten verwenden?

Nein, laut Synology aktuell nur DSM Benutzer möglich.

Ist der SSO als zentraler Directory Server gemeint? Also wie ein LDAP Server, nur dass ich dies in meinen Webanwendungen implementiere?

Der SSO funktioniert nur mit Paketen die direkt auf der Synology laufen und die DSM Nutzerkonten benutzen. Thirdparty-Anwendungen und Docker funktionieren laut Synology (aktuell) nicht.

Synology Hilfe

Ausführliche Hilfestellungen finden Sie bei Synology in der DiskStation Manager - Wissensdatenbank (synology.com)


Foto Thomas Niedermeier.jpg

Autor: Thomas Niedermeier

Thomas Niedermeier, Abteilung Communications / Knowledge Transfer bei Thomas-Krenn, absolvierte an der Hochschule Deggendorf sein Studium zum Bachelor Wirtschaftsinformatik. Seit 2013 ist Thomas bei Thomas-Krenn beschäftigt und kümmert sich hier vor allem um das TKwiki. Er ist ein begeisterungsfähiger, technisch interessierter Linux und Mac Nutzer, fährt im Winter gerne Ski und geht im Sommer gern ins Schwimmbad.


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