Aktuelle Versionsinformationen zu Microsoft Hyper-V

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Dieser Artikel liefert aktuelle Versionsinformationen zur Virtualisierungslösung Microsoft Hyper-V.

Versionen

Hyper-V Server 2012 (Hyper-V v3)

Funktionsumfang:

Vorab-Informationen zu Hyper-V v3:

Hyper-V Server SP1 für Windows Server 2008 R2

Mit dem Service Pack 1 für Windows Server 2008 R2 gibt es neue Funktionen für Hyper-V.[1] Im Oktober 2010 veröffentlichte Microsoft den Release Candidate für das SP1.[2] Im Februar 2011 wurde das SP1 freigegeben.[3] Im April 2011 folgte das Release des eigenständigen Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 SP1.[4]

Neue geplante Funktionen:

  • Dynamic Memory for Hyper-V[5]
    • bisher mit Hyper-V (V1 & V2) nur statische RAM-Zuweisung
    • künftig mit Startup RAM und Maximum RAM
  • RemoteFX for Remote Desktop Services (RDS)[6][7]
    • erfordert GPU im Server, diese wird virtualisiert

Hyper-V Server v2

Funktionsumfang (bezieht sich auf die kostenlose Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 Version):[8]

  • CPU Support: bis zu 8 CPUs
  • Memory Support: bis zu 1 TB
  • Virtual Machine Memory Support: bis zu 32 GB in Summe
  • Live Migration (neu)
  • High Availability (neu)

Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 wurde im September 2009 freigegeben.[9]

Hyper-V Server v1

Funktionsumfang (bezieht sich auf die kostenlose Microsoft Hyper-V Server 2008 Version):[8]

  • CPU Support: bis zu 4 CPUs
  • Memory Support: bis zu 32 GB
  • Virtual Machine Memory Support: bis zu 32 GB in Summe

Funktionsunterschiede/Editionen

Windows Server 2008 R2 Hyper-V

Die nachfolgenden Windows Server 2008 R2 Editionen

  • Windows Server 2008 R2 Standard
  • Windows Server 2008 R2 Enterprise
  • Windows Server 2008 R2 Datacenter

beinhalten alle Hyper-V. Auch die Hyper-V Installation ist bei allen Windows Server 2008 Edition gleich.

Allerdings gibt es Unterschiede im Funktionsumfang.

Anwendungsmöglichkeiten Windows Hyper-V Server 2008 R2 Windows Server 2008 R2 Standard Windows Server 2008 R2 Enterprise Windows Server 2008 R2 Datacenter
Serverkonsolidierung
gemischte OS Virtualisierung (Linux und Windows)
Test- und Entwicklungsumgebungen
virtuelle Desktop Infrastruktur (VDI)
Features
Host Clustering
Live Migration
Failover-Funktion für Anwendungen
lokale grafische Benutzerschnittstelle
Virtualisierungsrecht pro Host Lizenz 1 physikalische Instanz + 1 virtuelle Instanz 1 physikalische Instanz + 4 virtuelle Instanzen 1 physikalische Instanz + n virtuelle Instanzen
zusätzliche Rollen möglich
Hardwareunterstützung Host
CPU max. 8 max. 4 max. 8 max. 64
RAM bis zu 1TB bis zu 32 GB bis zu 2TB bis zu 2TB

Einzelnachweise

  1. Service Pack 1 for Windows Server 2008 R2 won’t hit the market before H1 2011 (virtualization.info)
  2. Microsoft includes Dynamic Memory in Windows Server 2008 R2 SP1 Web and Standard editions (virtualization.info)
  3. Release: Windows Server 2008 R2 and Windows 7 Service Pack 1 (virtualization.info)
  4. Release: Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 SP1 (virtualization.info)
  5. Tech: Dynamic Memory for Hyper-V, is it worth it for VDI? (virtualization.info)
  6. Tech: Deploying Microsoft RemoteFX on a Single Remote Desktop Virtualization Host Server (virtualization.info)
  7. Tech: Microsoft RemoteFX architecture and features (virtualization.info)
  8. 8,0 8,1 Windows Server 2008 R2: Hyper-V (Microsoft pptx Format)
  9. Microsoft Hyper-V Server 2008 R2 verfügbar (golem.de)

Weitere Informationen


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Autor: Werner Fischer

Werner Fischer, tätig im Bereich Web Operations & Knowledge Transfer bei Thomas-Krenn, hat sein Studium zu Computer- und Mediensicherheit an der FH Hagenberg abgeschlossen. Er ist regelmäßig Autor in Fachzeitschriften und Speaker bei Konferenzen wie LinuxTag, LinuxCon Europe, OSMC u.v.m. Seine Freizeit gestaltet er sehr abwechslungsreich. In einem Moment absolviert er seinen Abschluss im Klavierspielen, im anderen läuft er beim Linzmarathon in der Staffel mit oder interessiert sich für OpenStreetMap.


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