Samba unter Ubuntu 10.10 nicht automatisch starten
Samba - der Serverdienst zur Bereitstellung von Windows Datei- und Druckerfreigaben - wird nach der Installation in Ubuntu 10.10 bei jedem Systemstart automatisch gestartet. Falls Sie den Samba Server auf Ihrem Ubuntu Desktop System aber nur sporadisch benötigen, können Sie den automatischen Start von Samba deaktivieren.
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Upstart Konfiguration
Samba wird in Ubuntu 10.10 über Upstart beim Hochfahren des Systems gestartet. Die Konfiguration dazu finden Sie in der Datei /etc/init/smbd.conf:
description "SMB/CIFS File Server"
author "Steve Langasek <steve.langasek@ubuntu.com>"
start on local-filesystems
stop on runlevel [!2345]
respawn
pre-start script
RUN_MODE="daemons"
[ -r /etc/default/samba ] && . /etc/default/samba
[ "$RUN_MODE" = inetd ] && { stop; exit 0; }
install -o root -g root -m 755 -d /var/run/samba
end script
exec smbd -F
Automatisches Starten unterbinden
Samba wird durch die Konfigurationszeile
start on local-filesystems
also erst dann gestartet, wenn die lokalen Dateisysteme eingebunden sind.
Durch Auskommentieren dieser Zeile
# start on local-filesystems
verhindern Sie das automatische Starten von Samba und können es normal über das Initskript /etc/init.d/smbd start einfach nach Bedarf starten.
Weitere Informationen
- Schneller booten mit Upstart (heise.de)
- Upstart (wiki.ubuntuusers.de)
Autor: Werner Fischer
