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      USV – niemals ohne!

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      • von Bernhard Seibold
      • in Expertentipps · Netzwerk & Zubehör · Server-Management
      • — 30.07.2013 um 11:09

      Berichte wie „Deutschland entkam nur knapp dem Strom-Blackout“ in der FAZ vom 31.05.2013 oder „Strom-Netz außer Kontrolle: Österreich schrammt am Blackout vorbei“ aus „Deutsche Wirtschafts-Nachrichten“ vom 09.05.2013 lassen keinen Zweifel offen, dass es in Zukunft vermehrt zu Problemen bei der Versorgung kommen kann.

      „Hohe Qualität und Verfügbarkeit elektrischer Energie sind heutzutage für alle Bereiche der Wirtschaft von strategischer Wichtigkeit. Ein Stromausfall kann den reibungslosen Betrieb eines Unternehmens gefährden und beträchtlichen finanziellen Schaden anrichten. Der Ausfall einer elektrischen Anlage kann für deren Betreiber wie für die Nutzer eine ernste Gefahr darstellen.“

      Aber nicht nur Stromausfälle können Kosten verursachen, auch „unsauberer“ Strom kann die Hardware beschädigen. Gerade Spannungsspitzen machen vielen Netzteilen von Servern und anderem IT Equipment zu schaffen.

      Woher kommen diese Störungen in der Stromversorgung?

      Ursachen dafür können natürliche Phänomene wie Blitzschlag oder gefrierende Nässe auf den Überspannungsleitungen sein, Unfälle durch umfallende Bäume, durchtrennen eines Kabels bei Bauarbeiten, technische Fehler oder Defekte bei den Umspannwerken stellen ebenfalls eine Gefahr für eine ununterbrochene Stromversorgung dar,  und das sind nur ein paar Beispiele dafür, welchen Gefahren wir unentwegt ausgesetzt sind.

      Welche Folgen kann ein Stromausfall für mich haben?

      Datenverlust, beschädigte Dateisysteme, beschädigte Hardware, Stillstand in der Produktion, Online Shop nicht erreichbar, keine Telefonie möglich, Kassensysteme außer Betrieb, … sind nur ein paar Beispiele dafür, was nicht mehr funktioniert, wenn der Strom ausfällt.

      Einer Studie von Techconsult im Auftrag von HP zufolge erlitten im vergangenen Jahr 77 Prozent von 300 befragten Unternehmen Ausfälle von kritischen IT-Systemen.

      „Im Durchschnitt kommen auf ein Unternehmen fünf Ausfälle pro Jahr. Die Unternehmen können durchschnittliche Ausfallzeiten von bis zu 4,7 Stunden verkraften. Nach IT-Systemausfällen wird im Durchschnitt innerhalb von 3,8 Stunden die Verfügbarkeit samt Datenrücksicherung wieder hergestellt. In aller Regel laufen also die Systeme innerhalb der maximal zu verkraftenden Ausfallzeit wieder an.

      Vielen IT-Verantwortlichen ist dieses Schadensausmaß nicht einmal bekannt. Obwohl drei Viertel aller untersuchten Unternehmen im vergangenen Jahr von Ausfällen betroffen waren, wissen gut 40 Prozent gar nicht, welche Kosten ihnen durch diese Ausfälle entstanden sind. Nur rund 32 Prozent aller Befragten sind sicher, bereits alle Maßnahmen für eine höchstmögliche IT-Verfügbarkeit umzusetzen. Diese und weitere Zahlen aus der Studie lassen darauf schließen, dass zumindest in Teilen des deutschen Mittelstandes ein erheblicher Bedarf an IT-Support- und Wartungs-Services besteht.

      Wie kann ich mich vor einem (Strom-)Ausfall meiner IT schützen?
      USV ist nicht gleich USV, es wird unter 3 Systemen unterschieden.Eine USV (unterbrechungsfreie Stromversorgung) oder Englisch UPS (uninteruptable Powersupply) stellt für solche Szenarien einen guten Schutz dar. Allerdings sollte man sich vorher genau über die breite Angebotspalette informieren und die Auswahl nach den eigenen Bedürfnissen treffen. USV ist nicht gleich USV, es wird unter 3 Systemen unterschieden.Bei den 3 Klassifizierungen unterscheidet man zwischen Offline, Line-Interactive und Online oder Doppelwandler USV.

      Offline-Systeme oder Stand-by-Systeme dienen als Basisschutz für eine Workstation oder einen PC Arbeitsplatz. Offline USV Systeme sind im Normalfall die kostengünstigste Variante, bieten aber nur bei einen Stromausfall eine Absicherung, bei Spannungseinbrüchen oder Spannungsstößen bieten sie nur bedingt eine Absicherung. Der Wechselrichter in der USV wird erst bei einem Spannungsabfall aktiv und wandelt, mit einer Verzögerung von ca. 2 – 3 Millisekunden, die Gleichspannung der Batterie in Wechselspannung für den Computer um.

      Für kleinere Büroserver, Speichersysteme oder Netzwerkkomponenten bieten sich die Line-Interactive USVs an. Sie sind hybride Lösungen in denen Elemente von Offline und Online Systemen enthalten sind. Zusätzlich zu den Funktionen der Offline Systeme kann eine Line-Interactive USV noch vor Unter- und Überspannung schützen. Nachteile gegenüber einer reinen Online Lösung sind die Umschaltzeiten von einigen Millisekunden und die begrenzte Kapazität solcher USV Anlagen.

      Für hochsensible und geschäftskritische Anwendungen ist ein absoluter unterbrechungsfreier Betrieb, 24 Stunden am Tag, entscheidend. Darüber hinaus sind solche Verbraucher auf eine „saubere“ Spannung angewiesen.

      Mit Online oder Doppelwandler-USVs kann dies sichergestellt werden. Doppelwandler USVs bieten zusätzlich zu den vorher genannten Szenarien noch zusätzlichen Schutz vor Spannungsstößen, Blitzeinwirkung, Frequenzschwankungen, Spannungsverzerrung und Spannungsoberschwingungen. Doppelwandler USVs wandeln die Spannung – wie der Name sagt – doppelt. Zuerst wird die ankommende Wechselspannung in eine Gleichspannung umgewandelt und bei Bedarf die Batterien geladen. Anschließend wird die Gleichspannung über den Wechselrichter wieder in eine saubere, sinusförmige Wechselspannung umgewandelt. Da die Spannung permanent gewandelt wird entfallen die Schaltzeiten wie bei den Offline und Line-Interactive Varianten.

      Durch die permanente Wandlung benötigen Doppelwandler USVs allerdings etwas mehr Energie als ihre kleinen Geschwister, wodurch auch mehr Abwärme erzeugt wird. Weitere Punkte wie Wirtschaftlichkeit, Ausstattung, …, die man beim Kauf einer USV beachten sollte folgen in weiteren Beiträgen.

       

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      Ihre individuelle USV-Anlage können Sie sich in unserem TKshop konfigurieren.

       

      Tags: Content: Know-howUSV

      Bernhard Seibold

      — Bernhard Seibold

      Bernhard Seibold ist als Manager Systems Engineering und Prokurist bei Thomas-Krenn federführend in der Entwicklung individueller Speziallösungen. In seiner Freizeit liebt er es, Ausflüge in die Natur und in den Bayerischen Wald zu unternehmen.

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      1 Comment

      1. Ouady Bernhard sagt:
        2. Februar 2020 um 19:00 Uhr

        Hallo Bernhard

        Danke für die Info. Ich arbeite zur Zeit in einem Rechenzenter(Baustelle), gute Beschreibung.

        Die Besten Grüsse von

        Bernhard Ouady

        Antworten
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