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      SFP+ 10 Gigabit Kabel: Die neue Alternative zu Optisch und RJ45

      0
      • von Florian Hettenbach
      • in Expertentipps · Netzwerk & Zubehör
      • — 09.12.2013 um 11:26

      Beschäftigt man sich heutzutage mit dem Einsatz von 10 Gigabit Ethernet, so wird man schnell feststellen, dass es verschiedene Möglichkeiten der Verkabelung gibt:

      Über Glasfaser, sprich optische Module (SFP+), die mit Lichtwellenleiter verbunden werden und die klassischen Twisted Pair Kabel, sprich CAT6, CAT6A oder CAT7 mit RJ45 Stecker (10GBASE-T).

      Neben diesen beiden Standards gibt es eine Kombination namens 10GBASE-CR/10GBASE-CX1. Dahinter versteckt sich die Verwendung eines Twinax Direct Attach Copper (DAC) Kabels, das an den Enden SFP+ Module besitzt. Dieses darf eine maximale Länge von 10m haben. Nun stellt sich die Frage: Welches Kabel passt zur Anforderung?

      Stecker

      Kabel

      Mögliche Distanz

      Protokoll

      SFP+

      Kupfer – Twinaxial

      10m

      10GBASE-CR/ 10GBASE-CX1

      RJ45

      Kupfer – CAT6, CAT6A, CAT7

      100m

      10GBASE-T

      SFP+

      Glasfaser (mit optischen Modulen)

      bis zu 10 km

      50 micron MMF,
      50 micron MMF,
      62.5 micron MMF,
      9 micron SMF

      Dies kommt ganz darauf an. Im Folgenden stelle ich DAC und RJ45 gegenüber:

      Gründe für RJ45

      Bei den Kabeln handelt es sich lediglich um eine höhere Qualität (CAT6, CAT6A, CAT7). Ansonsten sind sie äußerlich gleich zu den „gängigen“ Netzwerkkabeln. Je nach Kategorie sind verschiedene mögliche Längen spezifiziert (Kabelstandards CAT 6A CAT Ea). Switch-Hersteller bieten bereits Modelle in Preisregionen unter 1000 € an. Somit ist die Verkabelung für 10 Gigabit Ethernet mit normalen Netzwerkkabeln mittlerweile auch für kleinere Unternehmen erschwinglich geworden.

      Gründe für SFP+ DAC

      Im Gegensatz zu normalen Kupferkabeln verwendet ein Twinax Kabel eine andere Signalmethode, die Signale schneller (sprich mit einer geringeren Latenz) überträgt und dafür wesentlich weniger Strom benötigt, als ein elektrisches Signal über ein Twisted Pair Kabel. So benötigt ein SFP+ DAC Kabel ca. 1-1,5 Watt pro Port, wobei es bei Twisted Pair ca. 4-6 Watt pro Port sind. Die Latenz von SFP+ liegt bei ca. 50 % unter der Latenz von Twisted Pair Kabeln. Die eingeschränkte Distanz macht die SFP+ Technologie damit wett, dass man anstatt DAC Kabeln auch optische Module mit SFP+ verwenden und somit die Reichweite auf mehrere Kilometer erhöhen kann.

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      Weitere Informationen finden Sie auch in unserem TKwiki.

      Weitere Weblinks:

      • http://www.networkworld.com/community/blog/confused-10gbe-optics-modules
      • http://etherealmind.com/difference-twinax-category-6-10-gigabit-ethernet/

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      Tags: 10 GigabitContent: Know-how

      Florian Hettenbach

      — Florian Hettenbach

      Florian Hettenbach (B.Sc. Wirtschaftsinformatik) war bis Januar 2016 Experte der Thomas-Krenn.AG für Virtualisierung, Cloud Computing und Storage.

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