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      Open-E JovianDSS – Funktionsweise, Einsatzszenarien und Lizensierung

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      • von Redaktion
      • in Backup & Storage · Expertentipps
      • — 12.04.2019 um 14:47

      Unsere Presales-Mitarbeiter erklären Ihnen die Funktionsweise von Open-E JovianDSS in diesem Artikel näher. Dabei gehen sie auch auf unterschiedliche Features der Software-Defined-Storage-Lösung ein, beschreiben verschiedene Deployment-Szenarien vom Single-Node bis hin zu einem Advanced HA-Cluster over Ethernet. Abschließend erhalten Sie noch Informationen zur richtigen Lizensierung von Open-E Jovian DSS.

      Mit Open-E JovianDSS, das wir nun schon seit mehreren Jahren bei uns im Onlineshop erfolgreich vertreiben, bietet Open-E auf eine Software-Defined-Storage-Lösung für unbegrenzt skalierbaren und sicheren Storage. Den Vertrieb von Hardware hat Open-E gestoppt und konzentriert sich jetzt nur noch auf die Entwicklung von Softwarelösungen, darunter auch aktuell DSS V7. Durch diese auf ZFS basierende Lösung schafft Open-E mit JovianDSS ein Konkurrenzprodukt zu vielen herkömmlichen Storage-Lösungen, die bis hin zur Petabyte-Größe skalierbar sind.

      Funktionsweise von JovianDSS

      Das Prinzip von JovianDSS besteht darin, dass man gewöhnliche x86 Hardware für eine kompakte Storage-Lösung verwendet, um diese als SAN oder auch NAS im Netzwerk zur Verfügung zu stellen.

      In den Hosts, in welchen JovianDSS installiert wird, braucht man dringend einen Host Bus Adapter, damit die Festplatten an das System durchgeschliffen werden können. Die einzelnen Festplatten werden dabei mit den entsprechenden Redundanzen in Diskgroups zusammengefasst, welche wiederrum als Pool konfiguriert werden. Die Größe des RAMs und die Ausstattung der CPU, Netzwerk hängt hierbei vom Konstrukt und der Festplattengestaltung ab. Man hat zudem die Möglichkeit HDDs, SSDs und NVMe SSDs zu verbauen. Dabei können SSDs und NVMe SSDs als Kapazität sowie auch als Cache verwendet werden. Der Cache wird immer vor einen Pool geschaltet. Bei JovianDSS wird weiterhin auch ein Großteil des Arbeitsspeichers zum Cachen verwendet.

      Zusätzliche Features, die dem Anwenden geboten werden, sind Asynchrone/Synchrone Replication, Deduplication, Compression, Clones, Snapshots, Thick/Thin/Overprovisioning.

      Ein weiteres sehr interessantes Feature, welches für Backupszenarien verwendet werden kann, ist die On-/Offsite Dataprotection. Dabei wird von einem bestehenden Storage, auf welchem aktiv Daten geschrieben werden, in festgelegten Abständen Snapshots gemacht. Diese Snapshots werden dann über eine asynchrone Replication auf ein weiteres JovianDSS transferiert. Dies kann auch ein Single-Node sein. Die Latenzen sind hierbei zweitrangig.

      Sie können bei dem Produkt alle gängigen Protokolle zur Freigabe der Daten verwenden: iSCSI, FC, NFS und auch SMB/CIFS.

      Case Study Open-E IMP Bautest AG
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      Bei JovianDSS gibt es verschiedene Deployment-Szenarien:

      Single-Node: Dabei verwendet man einen einzelnen Server, auf welchem JovianDSS nativ installiert wird. Dieses Konstrukt eignet sich ohne Ausfallsicherheit auf Controller-Ebene somit bestens dazu, ein günstiges Storage zur Verfügung zu stellen. Bei den internen Redundanzen der Platten kann unter RAID-Z1 (vgl. RAID5), RAID-Z2 (vgl. RAID5); RAID-Z3 (RAID mit 3 Redundanz Disks) oder Mirrors über 2 oder 4 Disks unterschieden werden. Verwendet wird Single-Node mit JovianDSS daher gern als Shared Storage für „mission uncritical“ Umgebungen oder als Backupspeicher.


      HA-Cluster over SAS: Bei diesem Szenario benötigt man zwei Controller (gewöhnliche Server) und ein dazugehöriges JBOD. JovianDSS wird hierbei auf beiden Controllern entweder nativ oder virtuell installiert. Das JBOD mit Dual-Expander wird an jeden Head über SAS angebunden, damit auch hier eine physikalische Redundanz existiert. Es sind wieder die gleichen Redundanzlevel wie bei dem Single-Node möglich. Falls ein Head ausfällt kann somit trotzdem ohne Downtime weitergearbeitet werden.

      HA-Cluster with multiple JBODs over SAS: Dieses Konstrukt ist ähnlich zum HA-Cluster over SAS. Der Unterschied besteht hierbei nur darin, dass nicht ein JBOD redundant an die Heads angebunden wird, sondern zwei. Die JBODs werden jeweils über Kreuz an die beiden Heads über SAS angebunden. Es kann somit ein Head und ein JBOD gleichzeitig Ausfallen, um noch ungestört weiterarbeiten zu können. Bei den Redundanz-Leveln sieht es hingegen anders aus, denn es können nur noch Mirrors verwendet werden. Dabei wird immer eine Platte im JBOD1 auf eine Platte im JBOD2 gespiegelt. Dies funktioniert auch mit 4-facher Redundanz im 4-Way Mirror. Hierbei werden die Daten einmal intern und einmal hostübergreifend gespiegelt.

      Advanced HA-Cluster over Ethernet: Dieses Konstrukt ist unangefochtener Favorit bei unseren Kunden, da es in allen Blickwinkeln sehr vielseitig ist. Notwendig dafür sind mindestens zwei Server, in welchen Datenträger verbaut sind. Es gibt auch die Möglichkeit die Datenträger auf JBODs auszulagern. Hierbei wird aber jeweils ein JBOD an einen Node angeschlossen. Egal welche Variante man wählt, die Replikation des Storage erfolgt dabei immer über Ethernet und nicht per SAS. Dadurch kann der Cluster über verschiedene Standorte verteilt werden. Es ist hierbei zudem auch wieder ein einfacher Mirror oder 4-Way Mirror möglich. Wenn das Cluster aber gestreched ist, wird dringend ein 4-facher Spiegel empfohlen, um die interne Ausfallsicherheit beizubehalten. Dann kann neben einem kompletten Host oder dem Replikationspfad auch noch eine Festplatte pro Diskgroup ausfallen.

      Alle gelisteten Konstrukte können über Kaskadierung oder mit zusätzlichen HBAs über JBODs erweitert werden.

      Lizensierung von Open-E JovianDSS

      Bei JovianDSS gibt es verschiedene Bestandteile, die man lizensieren muss. Um die richtigen Lizenzen zu finden, gibt es den Storage License Calculator, den Sie auf der Website von Open-E finden. Nach Konfiguration der Nodes werden anschließend die entsprechenden Lizenzen ausgeworfen. Diese können Sie dann bei uns im Shop konfigurieren und bestellen. Im Grunde genommen benötigt man eine Basislizenz für das Betriebssystem, eine Kapazitätserweiterung für die konfigurierten Terabyte sowie eine Supportlizenz und falls ein Cluster deployed wird, noch ein Cluster Feature.

      Autor: Maximilian Fruth, Presales Consultant, Thomas-Krenn.AG

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      Kontaktieren Sie unsere erfahrenen Presales-Mitarbeiter für eine professionelle Unterstützung bei der Auswahl und Vorinstallation von Open-E JovianDSS.

      Tags: Open-ESDSSoftware Defined Storage

      Redaktion

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