ZFS Dateisystem

Aus Thomas Krenn Wiki
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Hier finden sich allgemeine Informationen zum ZFS Dateisystem von Oracle (früher Sun Microsystems). Das "Z" in ZFS steht nicht für Zettabyte, wie oft angenommen, sondern für den letzten Buchstaben im Alpabet. Die Entwickler sprechen vom "Last Word in File Systems".

Inhaltsverzeichnis

Ansatz

ZFS wurde 2000 von Jeff Bonwick und Bill Moore geschrieben. Das 128-Bit Dateisystem hat den Anspruch ein flexibles Dateisystem zu sein, was heutige und zukünftige Probleme in Bezug auf Datenspeicherung löst.

Gerade das Thema der schleichenden Datenkorruption ist ein schwerwiegendes Problem bei der sicheren Speicherung von Daten[1][2].

Praktische Vorteile von ZFS

  • Beim Ausfall einer Festplatte in einem Raid Verbund werden nur die belegten Daten rebuilded. Nicht die gesamte Festplatte. Dies reduziert die Rebuild-Zeit und die Wahrscheinlichkeit

eines weiteren Ausfalls

  • ZFS garantiert, dass ein erfolgreich ausgelieferter Block exakt so geliefert wird, wie er vor XX Jahren gespeichert wurde
  • Ein Pool kann schrittweise durch größere Festplatten ersetzt werden und man kann trotzdem die gesamte Kapazität der Platte nutzen
  • Festplatten können physikalisch, sogar in anderer Reihenfolge, in ein anderes System gesteckt werden und solange die ZFS Version auf dem Zielsystem größer oder gleich ist, können

sämtliche Daten, ACLs, Snapshots etz nach dem Import genutzt werden

  • Selbst für einen 200TB Pool benötigt ZFS für die Erstellung nur wenig Minuten. Kein Init ist notwendig.

Poolaufbau und Informationen zum Caching

Da NexentaStor als Basis ZFS verwendet, kann folgender Artikel herangezogen werden:

NexentaStor Allgemeine Informationen

Weitere Informationen

Videos

Don't scream at your Disks!

Einzelnachweise

  1. Datenintegritätsstudie von CERN
  2. Google's Analyse bzgl. Festplattenausfällen

Autor: Florian Hettenbach


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