VMware VMDirectPath zum Durchreichen von PCI Karten
VMware VMDirectPath erlaubt Gast-Systemen einen direkten Zugriff auf I/O (PCI) Geräte. Dabei wird der Virtualisierungs-Layer umgangen. Dieser direkte Zugriff kann beispielsweise Vorteile bei high-speed I/O Geräten, wie 10 GBit Ethernet bringen. Dieser Artikel liefert einige Informationen dazu.
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Voraussetzungen
VMDirectPath wird von VMware bei Intel Xeon 5500 Systemen unterstützt. Diese Intel Systeme beinhalten eine IOMMU Implementierung, genannt VT-d (Intel Virtualization Technology for Directed I/O). VT-d muss sowohl von der CPU unterstützt, als auch im BIOS aktiviert werden.
Bei AMD Systemen mit I/O Virtualization Technology (AMD IOMMU) unterstützt VMware vSphere 4 VMDirectPath nur experiementell.[1]
geeignete PCI Geräte
Die folgenden PCI Geräte werden derzeit von VMware unterstützt:[1]
- Netzwerk-Geräte:
- Intel 82598 10 Gigabit Ethernet Controller
- Broadcom 57710 und 57711 10 Gigabit Ethernet Controller
- Storage-Geräte (nur experiementeller Support):
- QLogic QLA25xx 8Gb Fibre Channel
- Emulex LPe12000 8Gb Fibre Channel
- LSI 3442e‐R und 3801e (1068 chip based) 3Gb SAS adapters
Screenshots
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Configuration Examples and Troubleshooting for VMDirectPath (VMware Technical Note)
Weitere Informationen
- Configuring VMDirectPath I/O pass-through devices on an ESX host (VMware Knowledge Base)
- Tech: Performance and Use Cases of VMware DirectPath I/O for Networking (virtualization.info)
- VMware unveils VMDirectPath technology, Intel to support it with Nehalem (virtualization.info)
Autor: Werner Fischer
