Dieser Artikel zeigt auf, wie man in Proxmox VE VMware ESXi VMs mittels Import-Wizard importieren kann. Dieses Vorgehen erleichtert die Migration und den Wechsel von ESXi auf Proxmox VE.
Für den Live-Restore muss die VM auf ESXi Seite ausgeschaltet (power off) sein, weil es sonst bei aktiviertem "Live-Restore" Haken zu einem Fehler kommt. Der Live-Restore funktioniert hier etwas anders: Proxmox VE startet sofort das Image auf dem PVE Server, nachdem die VM auf dem ESXi aus ist und man auf "Import" gedrückt hat. Die VM holt sich dann on-Demand die Daten, die es zum Beispiel für einen erfolgreichen Boot usw. benötigt.
Startet eine VM trotz Live-Restore nicht sofort, kann man währendes des Live-Restore Imports die VM neustarten (ohne dass der Live-Restore abbricht).
Am sichersten ist es, wenn VMs für den Import auf ESXi-Seite gestoppt werden und der „Live-Restore” nicht verwendet wird: Hintergrund hierfür ein Kommentar von der Proxmox Server Solutions GmbH: „Hinweis: Sollte der Import fehlschlagen, gehen alle seit Beginn des Imports geschriebenen Daten verloren. Aus diesem Grund empfehlen wir, diesen Mechanismus auf einer Test-VM zu testen und ihn in Netzwerken mit geringer Bandbreite und/oder hohen Fehlerraten nicht zu verwenden.”
Konfiguration
Die Konfiguration des ESXi als PVE-Storage kann über Datacenter | Storage gemacht werden.
Add: ESXi hinzufügen
ID, Server, Benutzer und Passwort hinterlegen
Import
Den eigentlichen Import und die Auflistung aller VMs des ESXi-Servers startet man über den neuen Storage-Punkt ESXi in der linken Menüleiste der Proxmox VE Oberfläche.
VM aus ESXi Importieren - ESXi Storage View
Die VM-Definition wird übernommen und pve-kompatibel gematched
Advanced Konfigurationen können sinnvoll sein
Übersicht über den Import (Konfig)
Der Import Vorgang startet
Post-Migration ToDos
Es sind ein paar Nacharbeiten sinnvoll, damit die VMs nach der Migration optimal funktionieren:[1]
Aktualisieren Sie die Netzwerkeinstellungen. Der Name des Netzwerkadapters hat sich höchstwahrscheinlich geändert.
Installieren Sie fehlende Treiber. Dies ist hauptsächlich für Windows-VMs relevant; laden Sie das VirtIO-ISO herunter und binden Sie diese ein. Wie Sie das Boot-Laufwerk nach der Installation des Treibers auf VirtIO umstellen, ist im Proxmox Wiki dokumentiert.[2]
Ich beschäftige mich mit den Themen Software Defined Storage, Proxmox Virtualisierung auf Basis von KVM, QEMU & Ceph im Produktmanagement der Thomas-Krenn.AG in Freyung. Proxmox ist meine absolute Leidenschaft und ich freue mich gerne über Kontaktanfragen und einen Austausch auf LinkedIn.