Broadcoms Breitseiten: VMware-Alternativen erwägen
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Update: Am 10.04.25 aktualisiert
Es ist eigentlich unglaublich, wie lange uns dieses Thema nun schon begleitet. Bereits vor einem Jahr habe ich auf LinkedIn zum Thema Broadcom und VMware einen Beitrag geschrieben. In Kürze ging es dabei um eine Sport-Analogie: Die Fußball-Fans hatten Pläne der DFL mit mehreren Tennisball-Feuerwerken beantwortet und damit sogar für Spielabbrüche gesorgt – ein eindrückliches Beispiel, was passiert, wenn man die Fanbase (also die User) ignoriert. Die DFL hat womöglich ein bisschen dazugelernt; Broadcom dagegen scheint weiter aktiv daran zu arbeiten, die eigene Kundenbasis zu verkleinern und sich auf wenige Maximalzahler konzentrieren zu wollen (wobei selbst das bei der aktuell wohl anhängigen Klage von VMware gegen Siemens fraglich ist).
Anders ist es kaum zu erklären, dass einmal mehr die Daumenschrauben enger gezogen wurden: Erst in letzter Sekunde wurde die ursprünglich für den 10.04.2025 geplante Anpassung der Mindest-Lizenzierungen widerrufen. Geplant war, dass Unternehmen ab diesem Zeitpunkt in jedem Fall mindestens 72 Cores (statt bisher 16) lizenzieren müssen. Diese Verschärfung sorgte für enormen Unmut in der ohnehin brodelnden IT-Szene und wurde letztendlich kurz vor Torschluss gekippt. Ob dieses Manöver das Vertrauen der Nutzer in VMware als zukunftsfähige Virtualisierungslösung gestärkt hat, darf bezweifelt werden.
Proxmox VE als VMware-Alternative
Es trifft wieder einmal kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die vielleicht eben nur ein bis zwei Server haben oder ihre bestehende Infrastruktur um wenige Knoten erweitern wollen. War bereits bisher die ungenutzte, aber bezahlte Differenz von zwölf Cores ein Schlag ins Kontor, stiege dieser Wert auf sagenhafte 68. Damit spielt Broadcom einmal mehr den VMware-Alternativen in die Hände.
Aus unserer Sicht ganz vorn dabei ist Proxmox als Open-Source-Alternative zu VMware. Eine Einführung in die Virtualisierung mit Proxmox VE haben wir hier hinterlegt. Ein weiterer Text behandelt das VE-Clustering. Wer sich noch umfassender informieren möchte, kann unser E-Book Proxmox VE – Konzepte und Technologien der freien Virtualisierungssoftware downloaden.

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Dass die Migration kein Hexenwerk ist und gut gelingen kann, zeigt übrigens unsere Case Study mit m.a.x. it Erfolgreicher Umstieg von VMware zu Proxmox VE.
Wir können nur dazu raten, die Situation nicht einfach als gegeben hinzunehmen. Falls Sie sich dazu entscheiden, eine Migration zu erwägen: Sprechen Sie mit unseren Experten und Partnern. Umfangreiches Wissen und Erfahrungswerte erwarten Sie. Nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.
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