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      Corona-Hausaufgaben für den deutschen Mittelstand

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      • von Christoph Maier
      • in Allgemein
      • — 08.05.2020 um 09:31
      Portraitbild von Christoph Maier, CEO der Thomas-Krenn. Im Hintergrund ist eine Landkarte zu sehen, auf der eine Pinnadel den ländlichen Raum im Bayerischen Wald markiert und der Hashtag #bulocal angezeigt wird

      Die Covid19-Krise hat enorme Auswirkungen, sowohl auf unser gesellschaftliches Zusammenleben als auch auf wirtschaftlicher Ebene. In allen Bereichen gibt es neue Herausforderungen, auf die wir uns als Gesellschaft einstellen müssen.

      Die Einschnitte in unser tägliches Leben sind massiv und viele Unternehmen kämpfen aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage ums Überleben. Je nach Branche äußern sich die Auswirkungen unterschiedlich stark: Kurzarbeit, wochenlange Betriebsschließungen und sich daraus ergebende Existenzängste von Arbeitnehmern als auch von ganzen Unternehmen.

      Aber auch unabhängig von massiv betroffenen Branchen wie dem Einzelhandel, dem Gaststätten- oder auch Hotelgewerbe – „C“ deckt schonungslos die Schwachstellen in vielen Unternehmen der deutschen Wirtschaft auf: als Buzzword ist Digitalisierung definitiv schon im deutschen Mittelstand angekommen.
      Doch gerade in der Umsetzung gibt es noch großen Nachholbedarf, den es zu schließen gilt – von der Integrierung von Home-Office Möglichkeiten über die Umstellung auf digitale Dokumentenpflege bis hin zu höherer Flexibilität durch digitalisierte Unternehmensprozesse und flexiblere Arbeitszeitmodelle.

      Nachholbedarf bei der Digitalisierung

      So können nur etwa 54 Prozent der Arbeitgeber ihren Mitarbeitern eine funktionelle Home-Office Lösung anbieten, wie eine repräsentative Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BDVW) unter 1.000 Teilnehmern im März 2020 zeigt.

      Nach einer Umfrage von Civey GmBH im Auftrag des Budesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. sind 54% der Arbeitgeber technisch dazu in der Lage, Home-Office anzubieten.
      (Quelle: BDVW e.V. / Civey GmbH)

      Viele Unternehmen haben beim Thema Digitalisierung zu lange gewartet. IT-Admins rotieren derzeit in vielen Unternehmen, um den Betrieb aufrecht zu halten und Home-Office-Lösungen für die Kollegen zu ermöglichen.

      Entscheidend ist hierbei jedoch vor allem, dass nach der jetzigen Krisenzeit diese „schnell gezimmerten“ Lösungen hinterfragt, optimiert und auch abgesichert werden. Auswirkungen auf die zukünftige Arbeitssituation in Deutschland wird der Umgang mit der Krise definitiv auch in der Zeit „danach“ auf uns alle haben – im Positiven wie im Negativen.
      Daher ist es nun wichtig, die entscheidenden Learnings daraus zu ziehen und proaktiv diesen gesellschaftlichen Wandel aus unternehmerischer Sicht mitzutragen und zu gestalten.

      An dieser Stelle vielen Dank an die zahlreichen Admins, die in vielen kleinen und mittleren Unternehmen den Betrieb am Laufen halten! Die für das wirtschaftliche (Über-)Leben in Deutschland zurzeit ebenso Anerkennung verdienen wie die Mitarbeiter in der Gesundheitsbranche oder allen anderen systemrelevanten Bereichen.

      Diversifizierung als Strategie

      Im privaten Bereich erhält die Bedeutung einer ausreichenden Internet-Anbindung bereits eine völlig neue Dimension. Denn gerade im ländlichen Bereich spielt diese aufgrund der arbeitstechnischen Situation nun eine wesentlich wichtigere Rolle für jeden Einzelnen und für die Betriebe, deren Mitarbeiter von dort aus dem Tagesgeschäft nachgehen. Und was für die einzelnen Bürger privat gilt, gilt für Unternehmen, auch aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung heraus umso mehr.

      Bezogen auf die IT bedeutet dies, nur auf reine Cloud-Anbindungen zu setzen kann und darf nicht immer die einzige Lösung sein. Denn technische Ausfälle und langsame Internetverbindungen aufgrund des immer noch unzureichenden Netzausbaus müssen ebenfalls stets mit in Erwägung gezogen werden. Diversifizieren lautet daher auch hier das Zauberwort. Beispielsweise in Form von Hybrid-Lösungen, welche die Vorteile der Cloud nutzen, aber auch auf eigene Server und eigene Infrastruktur zurückgreifen können.

      Natürlich sind hier auch die Regierung und insbesondere das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgefordert, den Breitband-Ausbau vor allem in strukturschwachen Regionen noch stärker zu forcieren. Die aktuelle Situation und die Notwendigkeit für viele Unternehmen, ihren Betrieb auf Home-Office-Lösungen umzustellen, macht die Brisanz dieses existenziellen Wettbewerbsfaktors umso deutlicher.

      Größtes Hilfspaket der Geschichte

      Positiv zu sehen sind die Reaktionen der Bundesregierung und der EU, mit welchen der deutschen Wirtschaft massiv unter die Arme gegriffen werden soll. „Das größte Hilfspaket in der Geschichte Deutschlands“, wie es das Bundesfinanzministerium beschreibt, in Höhe von insgesamt 353 Milliarden Euro soll Beschäftigte, Selbständige und Unternehmen auf dem Weg aus der Krise unterstützen.

      Ob die sogenannte „Bazooka“ in Form von Sofort-Krediten, direkten Zuschüssen, Steuererleichterungen oder weitere Hilfsprogramme – die Maßnahmen stellen einen immensen Beitrag zur Bewältigung der momentanen wirtschaftlichen Lage dar. Klar ist allerdings auch: Irgendjemand muss diese wichtigen Staatshilfen in den kommenden Jahren auch finanzieren – sicherlich auch in großem Umfang die Unternehmen.

      Hauptlast trägt der deutsche Mittelstand

      Die Hauptlast tragen hierbei wohl nicht in erster Linie die großen internationalen Konzerne, sondern der deutsche Mittelstand. Wie die Vergangenheit zeigt, stehen große Konzerne oftmals nicht in dem Umfang für die deutsche Wirtschaft ein wie kleinere Unternehmen. Stattdessen sind sie oft die ersten, welche bspw. im großen Maße vorläufige Mietstopps ankündigen. Oder internationale Big Player, wie etwa der weltweit größte Online-Versandhändler, der einerseits deutsche und europäische Steuerzahlungen umgeht, andererseits jedoch jetzt enorm von der langen Schließung des deutschen Einzelhandels profitiert.

      Der deutsche Mittelstand versucht hingegen seine Region und seine Mitarbeiter bestmöglich zu schützen und zu unterstützen und hat in Krisenzeiten dennoch oft das Nachsehen. In der Bevölkerung kommt zwar häufig ein hohes Maß an Solidarität zum Ausdruck, zum Beispiel in Form von Kampagnen wie „Support Your Local Dealer“. Aber allzu schnell sind diese Lippenbekenntnisse wieder vergessen – schlussendlich zählt wieder nur der Preis. Eine Preisersparnis von einem Prozent wiegt oftmals deutlich mehr als die Tatsache, welche Unternehmen in Deutschland Ihre Steuern zahlen. Doch was können wir tun?

      Gemeinsam den Mittelstand stärken

      Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es wichtig, sich gegenseitig so gut wie möglich zu unterstützen. Die eigene Wirtschaft stärken lautet die Devise #buylocal. Indem wir primär auf Produkte und Dienstleistungen von mittelständischen Unternehmen zurückzugreifen, die in Deutschland und Europa ansässig sind, können wir unseren eigenen Beitrag leisten – ob als Privatperson oder Unternehmen. Gemeinsam ist es uns möglich, diese neuen Herausforderungen als wirtschaftlich starkes Europa zu meistern. Ich würde wir mir an dieser Stelle daher wünschen, dass wir uns alle dessen mehr bewusst sind und gezielt beim Mittelstand einkaufen.

      Somit stärken wir durch unser gemeinsames Handeln nicht nur kleinere und mittlere Unternehmen durch bessere Auftragslagen. Wir tragen auch dazu bei, Arbeitsplätze zu sichern und bieten zudem Impulse zur Refinanzierung der notwendigen Staatshilfen durch höhere Steuereinnahmen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unterliegen in dieser Krise von Land zu Land teilweise massiven Schwankungen. Grund genug umzudenken und sich nicht zu sehr von den Lieferketten im Ausland abhängig zu machen. Dieses Vorgehen kommt auch dem eigenen Unternehmen zugute.

      Natürlich gibt es wirtschaftliche Bereiche, welche eng auf die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern angewiesen sind, um Komponenten zu beziehen. So auch bei Thomas-Krenn als Server-Hersteller. Aber die eigentliche Wertschöpfung und die Steuerzahlung findet beim Mittelstand hier in Deutschland statt. Lassen Sie uns alle also einen Beitrag leisten und die heimische Wirtschaft unterstützen. Denn nur gemeinsam können wir es schaffen, schnellstmöglich wieder zur Normalität zurückzukehren und zusammen gestärkt aus dieser Krise hervorzugehen.

      Mein Appell daher an dieser Stelle, #buylocal #buymittelstand. Denn nur gemeinsam sind wir stark.

      Ihr

      Christoph Maier
      Vorstand Thomas-Krenn.AG

      Tags: CoronadigitalisierungHome-OfficeKMU

      Christoph Maier

      — Christoph Maier

      Christoph Maier ist im Vorstand der Thomas-Krenn.AG. Er studierte nicht nur an der FH Deggendorf Betriebswirtschaft, sondern absolvierte berufsbegleitend zusätzlich seinen Master (MBA) in International Management. Christoph Maier spricht fließend Englisch und Französisch und in seiner Freizeit geht er gern auf Reisen, entspannt bei ausgezeichnetem Essen oder einem guten Buch. Um einen Ausgleich zu seinem Bürojob zu schaffen, geht er gern laufen und hat das große Ziel, einmal an einem Marathon teilzunehmen.

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