Windows Freigabe unter Linux mounten
Linux Systeme erlauben einen Zugriff auf Dateifreigaben von Windows bzw. Samba. Dazu wird cifs (früher smbfs) genützt.
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Freigabe mit cifs mounten
Auf der Kommandozeile eines Linux Systems können Sie eine Windows Freigabe wie unten gezeigt einbinden. In diesem Beispiel werden folgende Beispielwerte verwendet:
- IP Adresse des Servers: 192.168.1.100
- Freigabe-Name: freigabe
- Benutzername: testuser
admin@adminpc-ubuntu:~$ sudo mount -t cifs //192.168.1.100/freigabe /mnt -o user=testuser Password:
smbfs
smbfs sollte nicht verwendet werden.[1] Dennoch finden Sie hier aus historischen Gründen einige Informationen dazu:
Ein Versuch, smbfs zu nutzen, scheitert mit folgender Meldung:
admin@adminpc-ubuntu:~$ sudo mount -t smbfs //192.168.1.100/freigabe /mnt -o username=testuser
mount: wrong fs type, bad option, bad superblock on //192.168.1.100/operating-systems,
missing codepage or helper program, or other error
(for several filesystems (e.g. nfs, cifs) you might
need a /sbin/mount.<type> helper program)
In some cases useful info is found in syslog - try
dmesg | tail or so
admin@adminpc-ubuntu:~$
Die Ausgabe von dmesg zeigt in diesem Fall:
[18427.113492] smbfs is deprecated and will be removed from the 2.6.27 kernel. Please migrate to cifs [18427.113499] smb_fill_super: missing data argument [18539.255884] smbfs is deprecated and will be removed from the 2.6.27 kernel. Please migrate to cifs [18539.255891] smbfs: mount_data version 1919251317 is not supported
Damit smbfs genutzt werden kann, ist unter Ubuntu das sbmfs Paket erforderlich: http://packages.ubuntu.com/karmic/smbfs
Weitere Informationen zu smbfs
Man kann eine Windows Freigabe ganz einfach unter Linux (in diesem Fall Debian) mounten. Dazu benötigt man nur das Paket smbfs
Um dieses zu intstallierten einfach
apt-get install smbfs
in die Kommandozeile eingeben.
Dann kann man die Freigabe einfach manuell mounten mit dem Programm "mount"
mount -t smbfs //server/share /mount/mountpoint -o username=user,password=pass
mit -t wird das Filesystem angegeben, in diesem Fall das Samba FS. Anschließend wird der der Server mit der Freigabe hinter zwei Slashes angegeben und hinter noch einem Slash der Name der Freigabe. Anschließend wird mit einem Leerzeichen getrennt der Mountpoint auf dem Linux Rechner angegeben. Der Parameter -o erlaubt schließlich noch die Zugangsdaten zum Server einzugeben.
Nach einem Neustart ist das Share aber nicht mehr gemountet. Dazu muss man die Datei fstab um eine Zeile erweitern. Diese finden Sie unter /etc/fstab Folgende Zeile ist einzutragen:
//server/share /mount/pointpoint smbfs users,_netdev,defaults,uid=uid,gid=gid,username=user,password=pass 0 0
Dann sollte das Share auch nach einem Neustart noch gemountet sein. Der Parameter _netdev sorgt dafür, dass das Laufwerk erst gemountet wird, sobald eine Netzwerkverbindung besteht. Alles andere würde wenig Sinn machen.
Normalerweise würde nur der User root Schreibrechte auf dem Share haben, da dieses vom System gemountet wird. Durch die Eingabe der UserID (UID) und der GroupID (GID) bekommen auch die dort aufgeführten User Schreibrechte auf das Share.