P2V SuSE Linux Enterprise Server 9 Migration

Aus Thomas-Krenn-Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel / diese Kategorie sich entweder auf ältere Software/Hardware Komponenten bezieht oder aus sonstigen Gründen nicht mehr gewartet wird.
Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert und ist rein zu Referenzzwecken noch hier im Archiv abrufbar.

Für Linux Derivate sind sehr wenige Tools zur P2V Migration verfügbar, allerdings bietet Linux auch mehr Möglichkeiten direkt in die Konfiguration einzugreifen.

Ziel der Migration ist eine virtuelle Maschine unter VMware ESX mit konfiguriertem BusLogic SCSI Controller.

SuSE Linux Enterprise Server 9 hat einen BusLogic-Adaptertreiber als Kernelmodul an Bord, daher muss man diesen nur als Starttreiber definieren.

Sie müssen bei SLES 9 folgendermaßen vorgehen:

  • Erstellen Sie ein Image des Quellsystems.
  • Legen Sie eine neue virtuelle Maschine mit BusLogic-Adapter und entsprechend großer Festplatte an.
  • Stellen Sie das Image in der virtuellen Maschine wieder her.
  • Booten Sie mittels SLES Boot CD (SUSE Linux Enterprise Server) in den Rescue-Modus.
  • Mounten Sie die alte Systempartition, z. B.
mount /dev/sda1 /mnt
  • Stellen Sie die Root-Umgebung auf das alte System um:
chroot /mnt
  • Fügen Sie das Kernelmodul BusLogic.o zu /etc/sysconfig/kernel hinzu.
  • Konfigurieren Sie initrd neu mit
mkinitrd

Führen Sie u. U. eine notwendige Anpassung des Bootloaders Grub oder Lilo durch, falls eine andere Partition zur Bootpartition wurde.

Aktivieren Sie ggf. die Bootpartition.

Danach ist das System umkonfiguriert.


Autor: Dennis Zimmer, VMachine.de

VMware-VMachineLogo.jpg