LES v3 mit drei Displays unter Windows und Ubuntu betreiben

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Systeme mit Intel HD Grafik (wie der LES v3) unterstützen bis zu drei Displays. Welche Systeme konkret drei Displays gleichzeitig unterstützen, hängt vom verwendeten Grafik-Controller ab. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie einen Thomas-Krenn LES v3 mit drei Displays unter Windows sowie unter Ubuntu betreiben können.

Intel HD Grafikchips mit Unterstützung für 3 Displays

Damit drei Displays gleichzeitig an einem Rechner mit Intel HD Grafik betrieben werden können, muss dies der verwendete Intel HD Grafikchip unterstützen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Wikiartikel Intel HD Grafik mit drei Displays.

Konfiguration des LES v3

Der LES v3 ist in der nachfolgenden Konfiguration für einen Betrieb mit drei Monitoren geeignet. Mit abweichender Verkabelung, zum Beispiel mit einer Direktverkabelung des Displayport Anschlusses, konnte ein Betrieb mit drei Monitoren nicht erfolgreich getestet werden.

Für eine höhere Grafikleistung und ruckelärmeren Betrieb (verschieben von Fenstern) hat sich vor allem unter Ubuntu 17.10 die Erhöhung des reservierten RAMs für den Grafikchip bewährt. Im BIOS Menü wechseln Sie zur Konfiguration in den Reiter Chipset und anschließend in das Menü North Bridge. Ändern Sie nun die folgenden Parameter ab:

  • Erhöhen Sie den Wert bei DVMT Pre-Allocated auf das Maximum, im Falle des LES v3 ist als höchste Einstellung 512M verfügbar.
  • Bei DVMT Total Gfx Mem setzen Sie den Wert auf Max.
  • Die Aperture Size haben wir auf 512MB gesetzt.

Speichern und beenden Sie die BIOS-Konfiguration und starten Sie anschließend das System.

Unterstützte Konfigurationen für 3 Displays am LES v3

Der LES v3 besitzt neben eines Displayport Anschlusses auch zwei HDMI Anschlüsse. Um nun unter Windows 7 bzw. Ubuntu 17.10 drei Monitore betreiben zu können hat sich folgende Konfiguration bewährt:

  • Displayport Anschluss: Per "Displayport -> VGA" Adapter (mit einem direkt Anschluss eines Displayport-Kabels ohne Adapter funktionieren drei Displays nicht)
  • HDMI 1: Direkte Verkabelung per HDMI oder auch per Adapter auf DVI
  • HDMI 2: Direkte Verkabelung per HDMI oder auch per Adapter auf DVI

Verwendete Treiberversion

Zum Zeitpunkt des Tests wurde unter Windows 7 die aktuelle Version 15.40.37.4835 eingesetzt, diese enthält den Grafiktreiber in der Version 20.19.15.4835.[1]

Screenshots der Monitorkonfigurationen

Nachfolgender Abschnitt zeigt die Konfigurationen der Monitore unter Windows 7 und Ubuntu 17.10.

Windows 7

Die nachfolgenden Screenshots zeigen die Monitorkonfiguration und Treiberdetails unter Windows 7.

Ubuntu 17.10

Im Menü System Settings findet sich in der Sektion Hardware das Konfigurationsmenü Displays.

Einzelnachweise

  1. Intel® Graphics Driver for Windows* (15.40) (downloadcenter.intel.com)


Foto Thomas Niedermeier.jpg

Autor: Thomas Niedermeier

Thomas Niedermeier, Abteilung Product Management bei Thomas-Krenn, absolvierte an der Hochschule Deggendorf sein Studium zum Bachelor Wirtschaftsinformatik. Seit 2013 ist Thomas bei Thomas-Krenn beschäftigt und kümmert sich hier vor allem um die Pflege des Thomas-Krenn-Wikis.


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