Die offensichtlichste Veränderung ist wohl die erweiterte Speicherbandbreite, welche von 3Gb/s auf 6Gb/s angestiegen ist. Aber SAS 2.0 ist mehr als das: längere Kabel, Expander-Zoning und Self-Discovery sind wohl die wichtigsten Neuerungen und helfen, komplexe Verkabelungen und die Anzahl an SAS-Verbindungen pro Gbit/s an Bandbreite zu verringern.
So können nun per Kabel Distanzen bis zu 10 Meter überbrückt werden. Das mag auf den ersten Blick nicht viel erscheinen, bietet allerdings im Vergleich zu den Anfängen, als nur Distanzen von 6 Meter überbrückt werden konnten, eine Steigerung um 40%! Diverse SAS-Zonen können außerdem nun über die SAS-Infrastruktur implementiert werden. Da die bisherige Unterteilung der Expander in Edge- bzw. Fanout-Expander, zum Anschließen mehrerer SAS-Geräte, als zu komplex galt, wird diese Unterscheidung mit SAS 2.0 aufgehoben. Selbstkonfigurierende Expander ermöglichen nun als SAS-Switch, dass die Initiatoren auf die Ziele zugreifen können. Die Möglichkeit, optional Multiplexing einzusetzen, erhöht die Link-Effizienz und Bandbreite gegenüber dem bisherigen Rate-Matching.
Abschließend kann man sagen, dass SAS 2.0 durchaus mit 4G FC mithalten kann. Auch in virtualisierten Umgebungen oder SANs wird SAS 2.0 sehr zukunftsträchtig sein.
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