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Zweigstellenanbindung
Windows Server 2008 wartet mit vielen neuen und optimierten Merkmalen zur Zweigstellenanbindung auf. Dadurch können Ihre Kunden Niederlassungen noch besser integrieren:
Herausforderungen
- Die Produktivität der Mitarbeiter in Zweigstellen ist durch hohe Latenzzeiten beeinträchtigt
- Das Anfertigen von Datensicherungen der Zweigstellenserver ist häufig zeitaufwendig und fehlerträchtig
- Da die physikalische Sicherheit oftmals unzureichend ist, müssen die in den Zweigstellen befindlichen Geschäftsdaten wirksam vor Diebstahl geschützt werden
- Die Fernadministration muss weiter verbessert werden, um Kosten zu senken. Da vor Ort häufig kein IT-Fachpersonal zur Verfügung steht, werden ansonsten teure Supporteinsätze erforderlich
Lösungen
- Windows Server 2008 verbessert die WAN-Effizienz: Die Distributed File System Replication (DFSR) gleicht den Inhalt von DFS-Ordnern zwischen Zentrale und Zweigstelle aufgrund der eingebauten, intelligenten Komprimierung (Remote Differential Compression, RDC) effektiv miteinander ab. Dies ermöglicht ein effizientes Zweigstellenserver-Backup in der Zentrale. Des Weiteren gleicht DFSR nun auch den Inhalt des SYSVOL-Domänenordners ab. Die Kombination mit der On-Demand-Replikation erlaubt es, die zur Verfügung stehende Verbindungsbandbreite besser zu nutzen und veraltete Daten zügiger von Zweigstellenservern zu entfernen
- Für mehr Durchsatz und eine höhere Performance sorgt des Weiteren der Next-Generation TCP/IP-Stack von Windows Server 2008. Darin enthaltene Funktionen wie »Receive Window Auto-Tuning«, »Receive-side Scaling« und »Compound TCP« machen es möglich
- Zusammen mit Windows Vista-Clients können Kunden einen zusätzlichen Geschwindigkeitsschub erzielen: Windows Vista unterstützt Server Message Block (SMB) 2.0, das Zweigstellenzugriffe auf Windows Server 2008-basierte Dateiserver beschleunigt, die sich in der Zentrale befinden und über Verbindungen mit hohen Latenzen (wie es bei WANs der Fall ist) erreichbar sind
- Ein Read-Only Domain Controller (RODC) ermöglicht es Ihren Kunden, einen Domänencontroller in Zweigstellen zu platzieren, in denen die physikalische Sicherheit nicht gewährleistet ist. Denn: Ein RODC enthält lediglich eine Nur-Lese- Kopie der Active Directory-Datenbank. Diebe und Hacker erhalten keine Chance, über einen RODC die im Unternehmens- Active Directory gespeicherten Daten zu verändern
- Die BitLocker-Technologie von Windows Server 2008 eignet sich ebenfalls ideal für Zweigstellen, in denen die Serverstandorte physikalisch nur eingeschränkt gesichert sind. Dieses Verfahren zur Laufwerksverschlüsselung verhindert, dass Unbefugte den Inhalt der Festplatte durch Starten des PCs mit einem anderen Betriebssystem oder nach Einbau in einen anderen Computer einsehen können
- Eine leichtere Remote-Verwaltung und mehr Sicherheit ermöglicht der Server Core-Betriebsmodus von Windows Server 2008. Hierbei gibt es keine grafische Benutzeroberfläche und es werden nur die von den installierten Server Core-Rollen (Dateiserver, DNS-Server, WSv etc.) benötigten Dienste und Systemdateien installiert. Server Core verringert somit die Angriffsfläche und erleichtert die Administration, z. B. beim Patching
- Zur besseren Remote-Verwaltung der IT-Ressourcen in den Zweigstellen Ihrer Kunden trägt neben der zentralisierten Druckerverwaltung auch Windows PowerShell bei. Über diese leistungsfähige Skripting-Umgebung können Administratoren Verwaltungsaufgaben in Zweigstellen automatisieren
- Systemnahe Wartungsarbeiten an entfernten Domänencontrollern können Ihre Kunden durch das gezielte Anhalten und den anschließenden Neustart des Verzeichnisdienstes (Restartable Active Directory) ausführen: Die übrigen auf dem betreffenden Serverrechner laufenden Dienste sind davon nicht betroffen und stehen den Mitarbeitern in der Zweigstelle weiterhin zur Verfügung
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